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 SatelliFax Ham.Master 31.01.2009 13:08
 SatelliFax Ausgabe Freitag, 06. Februar 2009 Ham.Master 07.02.2009 07:52
 RE: SatelliFax Ham.Master 10.02.2009 16:46
 11.02.2009 Ham.Master 12.02.2009 16:58
 RE: SatelliFax Ham.Master 21.02.2009 08:18
 RE: SatelliFax Ham.Master 26.03.2009 10:19
 RE: SatelliFax Ham.Master 27.03.2009 17:37

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SatelliFax Exklusiv


# SmartCast nimmt IPTV-Playout Center in Betrieb
Die SmartCast GmbH, führender Broadcastdienstleister mit neuem Sitz in Unterföhring, startete am Donnerstag, 29. Januar 2009, um 19 Uhr mit dem regulären Betrieb für das deutsche Fernsehpaket „BOXX-TV" – Fernsehen für Nordamerika. SmartCast nahm dabei sein neues IPTV-Playout Center in Betrieb. BOXX-TV hat sich auf die internationale Verbreitung und Vermarktung europäischer Programme spezialisiert und bietet nun erstmals ein Paket, bestehend aus 10 Programmen, für den nordamerikanischen Markt an.

Die umfassenden Dienstleistungen der SmartCast GmbH decken den Empfang der Programme in Deutschland, die Aufbereitung und Umwandlung der Signale sowie den Transport der Kanäle zum zentralen Playout Center in New York ab. Darüber hinaus überwacht SmartCast von Deutschland aus über einen Rückwegkanal alle Programme, um höchste Betriebssicherheit zu gewähren. Das neue SmartCast-Monitoring Center steuert von München-Unterföhring aus die Serviceleistungen.

In der ersten Ausbaustufe des BOXX-TV-Pakets sind die Programme Volksmusik TV, Bibel TV, Euronews, Bloomberg, Bundesligen TV und YFE (Your Family Entertainment) enthalten. Abonnenten in Nordamerika können die Programme über IPTV-Boxen empfangen. Die Signalqualität ist nahezu mit denen von herkömmlichen SDTV-Programmen vergleichbar.

Lassen Sie sich überraschen: Erleben Sie die Vielfalt von Digital-TV-jetzt mit Ihrem Lieblingsprogramm!


Satellit Aktuell
# Russische Platforma HD mietet für neues Digitalpaket zusätzliche Kapazitäten
Nach dem erfolgreichen Start von Platforma HD über den Satelliten Eurobird 9 von Eutelsat hat der russische Pay-TV-Plattformbetreiber National Satellite Company sein Angebot ergänzt und deutlich ausgeweitet. Das Unternehmen will am 1. Februar 2009 das neue Paket Platforma DV mit 20 Standard Digital Programmen starten. Die National Satellite Company hat hierzu einen zweiten Transponder auf dem Eutelsat-Satelliten Eurobird 9 angemietet. Dessen, Ausleuchtzone erstreckt sich über den gesamten europäischen Teil Russlands.

Zu den 20 SD-Programmen gehören führende russische TV-Kanäle, die sich mit den Themen Sport, Musik, Kino, Nachrichten, und Lifestyle befassen: Rossija, Sport, Vesti, Kultura, Bibigon, Pervyj, Pjatyj, NTV, TNT, STS, Ren TV, Muz TV, Zoo TV, Kinopokaz, Teleputesestvija, Tonus TV, Avto Plus, Kuchnja TV, Komedija TV und 365 Days. Für den direkten Empfang der neuen Plattform benötigen Abonnenten im westlichen Russland 60 bis 90 Zentimeter große Satellitenantennen. Die Kosten für Platforma DV betragen 900 Rubel (20€) im Jahr. Dabei handelt es sich um ein ergänzendes Angebot zu Platforma HD mit den fünf HD Programmen (Kinopokaz HD, Eurosport, National Geographic Channel, HD Life und MTVN HD), deren Bezug im Jahr 3 600 Rubel (80 €) kostet. Abonnenten, die sich für den Bezug beider Pakete in HD und SD entscheiden, zahlen 4 200 Rubel (93€) jährlich.

Platforma HD und DV sind mit dem System DRE verschlüsselt. Für den Empfang gibt es mit Humax HDCI-2000 und General Satellite's HD-9000es zwei Set-Top-Boxen, die beide Programme in DVB-S2, Standard Definition und in High-Definition empfangen können.

Solaris Mobile


TV und Radio Aktuell
# Bald Lokal-TV in Niedersachsen
Der Weg für regionale TV-Angebote in Niedersachsen ist frei. Das berichtet die NWZ Online. Am 1. Januar 2011 könnten die ersten Fernsehstationen auf Sendung gehen. Die CDU/FDP-Regierungskoalition will das Landesmediengesetz ändern. Geplant ist auch, künftig eine stärkere Beteiligung von Zeitungsverlagen an Rundfunksendern zuzulassen.

# RBB-Fernsehen bekommt neues Design
Ab dem kommenden Sonntag wird das RBB-Fernsehen mit einem neuen Design an den Start gehen. Das berichtet das Onlineportal Quotenmeter. An den Schnittstellen zwischen den einzelnen Sendungen sollen neue grafische Elemente eingesetzt werden. Im Detail heißt das: Horizontal geteilte Bildhälften klappen wie bei einer Anzeigetafel aufeinander um und sorgen für nahtlose Übergänge. Außerdem sind künftig Moderatorinnen und Moderatoren des RBB in Werbetrailern für das Programm zu sehen.

# kabel eins stellt Programm für 2009 vor
Frische Formate, progressive Konzepte - und ein neuer Geschäftsführer: Gestern Abend präsentierte Jürgen Hörner, seit 1. Januar 2009 Geschäftsführer von kabel eins, im Rahmen der großen Jahresprogramm-Pressekonferenz in Hamburg die Highlights der TV-Saison 2009. "kabel eins hat 2008 mehrfach Rekorde erzielt, zweimal die 6 Prozent-Marke geknackt, das beste Quartal und das beste Halbjahr seit Senderstart erreicht. Auch in der kommenden TV-Saison wollen wir mit unserer Verlässlichkeit, einem klaren Qualitätsversprechen und einem attraktiven, modernen Programmangebot diesen Erfolgskurs fortsetzen", so Jürgen Hörner.

Kriminelle Machenschaften im Namen der Wissenschaft, Verbrechen gegen die Menschlichkeit - doch es gibt einen, der "kurz vor Zwölf" dem Unrecht den Kampf ansagt: Dr. Jacob Hood alias Rufus Sewell, Star der neuen Jerry Bruckheimer-Serie "Eleventh Hour". kabel eins zeigt die Crime-Serie, die seit Oktober 2008 erfolgreich im US-Fernsehen läuft, ab Herbst zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen. Ebenfalls in Deutscher Erstausstrahlung bei kabel eins: die dramatische Anwaltsserie "Justice: Nicht schuldig!" sowie neue Folgen von "Without a Trace". Am Freitag können sich die Zuschauer ab 27. Februar 2009 auf neue Folgen der Mystery-Serien "Ghost Whisperer" (in Deutscher Erstausstrahlung) und "Medium" (als Free TV-Premiere) freuen. Wieder zurück bei kabel eins ist ebenfalls ab 27. Februar 2009 Kathryn Morris, die als Lilly Rush in "Cold Case" (Deutsche Erstausstrahlung) wieder brandneue Fälle löst.

Zuhause ist es am schönsten ... Was tun, wenn die erwachsenen Kinder nicht aus dem Haus wollen? In "Schluss mit Hotel Mama!", der neuen Dokutainment-Reihe bei kabel eins (ab 1. März 2009), werfen verzweifelte Eltern ihre Nesthocker aus dem Haus. Unterstützt in der psychischen Ausnahmesituation werden Kinder wie Eltern von dem Life-Coach und Psychologen Michael Thiel. Ebenfalls ab 1. März neu bei kabel eins: "Die strengsten Eltern der Welt", eine Sendung, in der freche, verzogene Kinder zu Gastfamilien in die Fremde geschickt werden. Dass nicht nur der Nachwuchs, sondern auch freizeitbesessene Väter für Verzweiflung in der Familie sorgen können, zeigt "Mein Mann, sein Hobby und ich" ... Um Häuser und Immobilien geht es in zwei serviceorientierten, innovativen Sendungen: In "Der Immobilienfürst" leistet Karl Heinz Richard Fürst von Sayn-Wittgenstein fachliche wie persönliche Hilfe beim Verkauf von Immobilien, während in "Mein neues Haus" Expertenteams Paare und Familien auf ihrem Weg zu den eigenen vier Traumwänden begleiten.

Wie sind wir wirklich? In der aufwändigen eigenproduzierten Event-Doku "Der Durchschnittsdeutsche - so sind wir wirklich" nimmt kabel eins im Frühjahr ein ganzes Volk in eindrucksvollen Bildern unter die statistische Lupe und zeigt erstaunliche Erkenntnisse ... Im Juli erinnern noch nie gezeigte Bilder an eines der aufsehenerregendsten Ereignisse der Geschichte: Zum 40. Jahrestag der Mondlandung zeigt kabel eins die spektakuläre Dokumentation "Aufbruch ins All - 40 Jahre Mondlandung", die mit bislang unveröffentlichtem und nachdigitalisiertem Material die Geschichte der NASA in einer exklusiven Free TV-Premiere nachvollzieht. Bereits im Mai begibt sich kabel eins ebenfalls ins All: Anlässlich der Kino-Premiere des elften "Star Trek"-Films gibt es einen ganzen Monat lang eine galaktische Event-Programmierung mit Filmen, Serien, Show und Dokus über das berühmteste Raumschiff und seine Crew.

Außerdem im Programm 2009: rund zehn Themenpakete, Kombinationen aus Spielfilm und Dokumentation, die zu Event-Abenden geschnürt werden, wie "Die Akte 007 - Wer war James Bond wirklich?" oder "Die Akte Al Capone - Die wahre Geschichte des Mafiapaten".

Mit sieben relevanten Spielfilmplätzen in der Prime Time, darunter einem furiosen Action-Double-Feature am Montag sowie den "besten Filmen aller Zeiten" am Mittwoch und Samstag, ist kabel eins auch weiterhin der Kinosender Nummer Eins im Deutschen Free TV. Spannung, Dramatik, Spaß und jede Menge bester Unterhaltung garantieren 2009 starbesetzte und preisgekrönte Filme wie u.a. "Gangs of New York", "Mystic River", "Verlockende Falle", "Das geheime Fenster", "Sag' kein Wort" und "The Others".

PROMAX Deutschland GmbH


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
# Klassik Radio zurück im analogen Kabel bei Kabel BW
Nach einer langen Pause kann Klassik Radio wieder im analogen Kabelnetz bei Kabel BW in Baden-Württemberg empfangen werden. Offenbar gab es nach mehrjährigem Streit eine Einigung mit dem Kabelnetzbetreiber. Der bundesweit verbreitete Sender ist im Oktober 2007 von Kabel BW vollständig aus dem analogen Netz genommen worden. Klassik Radio war nicht bereit die fälligen Einspeiseentgelte zu zahlen. Man habe die Zahlungen nicht getätigt, weil man die Verträge von Kabel BW nicht akzeptiere, erklärte eine Sprecherin von Klassik Radio seinerzeit.

# Zulassung von Energy Hamburg um zehn Jahre verlängert
Die Radio 97.1 MHz Hamburg GmbH, ein Tochterunternehmen der NRJ-Group, kann ihr Hörfunkvollprogramm Energy Hamburg für weitere zehn Jahre bis ins Jahr 2020 landesweit terrestrisch in Hamburg verbreiten. Dies beschloss der Medienrat der MA HSH auf seiner jüngsten Sitzung und verlängerte mit der Zulassung zugleich die Zuweisung der schon bisher von Energy Hamburg genutzten analogen UKW-Frequenzen Hamburg Mitte (97,1 MHz, 100 Watt) und Bergedorf/Lohbrügge (100,9 MHz, 100 Watt).

Der Direktor der MA HSH, Thomas Fuchs, freute sich über die Entscheidung des Medienrats: "Mit der Entscheidung erhalten Energy Hamburg und seine Mitarbeiter für die kommenden Jahre die größtmögliche Planungssicherheit, um ihr jugendorientiertes Programm weiter erfolgreich betreiben zu können."

Positiv bewertete Fuchs, dass die Sendeverantwortlichen im Zuge der Zulassungsverlängerung angekündigt hatten, sich zukünftig noch stärker lokal in Hamburg engagieren zu wollen. Energy Hamburg habe erkannt, dass Hamburg nicht nur viel Berichtenswertes zu bieten habe, sondern dass gerade auch junge Leute an lokalen Inhalten, aber auch an Aktivitäten vor Ort, wie sie Energy Hamburg mit Konzerten und Aktionen immer wieder durchführe, interessiert seien.

# Sachsen und Sachsen-Anhalt: Grenzüberschreitende Ausschreibung für DVB-T
Sachsen und Sachsen-Anhalt haben gemeinsam die Ausschreibung von DVB-T-Kapazitäten für private TV-Veranstalter beschlossen. Die Medienanstalten SLM und MSA hätten am 26. Januar eine länderübergreifende Ausschreibung für einen weiteren DVB-T-Multiplex gestartet, berichtet das Magazin "Digital Fernsehen". Die Ausschreibung soll, wie es aus gut informierten Medienkreisen heißt, in den kommenden zwei Wochen in den Staatsanzeigern der Länder veröffentlicht werden. Eingesetzt werden die Sendestandorte Leipzig und Halle.

In Sachsen-Anhalt und Sachsen senden bislang nur zwölf öffentlich-rechtliche Sender über DVB-T. Zuletzt hatte die RTL Group Interesse an einer DVB-T-Ausstrahlung Im Ballungsraum Halle/Leipzig gezeigt.

# Lizenzen für Stadt-TV in Gera und Landkreis-Radio in Saalfeld
Im Beisein von Geras Oberbürgermeister, Dr. Norbert Vornehm, übergab der Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), Jochen Fasco, die Lizenz für das neue Lokalfernsehen in Gera. Die beiden erfolgreich etablierten Lokal-TV-Veranstalter jena.tv und TV Altenburg werden damit in Kürze gemeinsam ein Programm für Gera und Umgebung (Bad Köstritz, Greiz, Pößneck, Schleiz und Zeulenroda) entwickeln und anbieten.

Dr. Norbert Vornehm zeigte sich erfreut darüber, dass Gera neben dem Offenen Fernsehkanal wieder ein privates lokales Fernsehangebot haben wird. "Die erfahrenen Lokalfernsehleute in Jena und Altenburg bieten Gewähr dafür, dass zukünftig ein Großteil Ostthüringens ansprechend mit lokalen und regionalen Informationen versorgt wird", so Fasco. Die Region Gera verfügt über das größte zusammenhängende Thüringer Kabelnetz.

Deutschlandweit einmalig ist die Umwandlung eines Fernseh-OKs in einen Radiosender. Am 1. Mai startet das neue Offene Landkreis-Radio im Städtedreieck Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg. TLM-Direktor Jochen Fasco übergab heute an den Trägerverein des Offenen Kanals die Sendelizenz für vier Jahre. "Die Saalfelder Bürger, die bislang vielfältige Erfahrungen im Fernsehmachen gesammelt haben, werden sicher auch erfolgreiche Radioproduzenten", ist sich Fasco sicher.

Im Raum Saalfeld haben sich seit nunmehr fast 10 Jahren die Bürgerinnen und Bürger in ihrem OK mit hohem Engagement eingebracht und die lokale Medienlandschaft bereichert. Für die neue Herausforderung ist dies eine optimale Voraussetzung. Die Radiohörer dürfen also schon gespannt auf die lokalen und regionalen Infos ihres neuen Offenen Hörfunkkanals auf 101,4 MHz sein.

# DVB-T: Letzte Phase des lokalen DVB-T-Versuches in Leipzig
Vom 5.Februar 2009 bis Ende April 2009 läuft die abschließende Testphase beim lokalen DVB-T-Versuch Leipzig. In der Phase, die bis zum Abschluß des Frequenzvergabeverfahrens für den Regelbetrieb andauern wird, findet laut der Sächsischen Landesmedienanstaslt (SLM) ein Feldtest mit rund 50 ausgewählten Nutzern statt. Über einen Zeitraum von drei Monaten werden mit stationären und mobilen Empfangsgeräten umfangreiche Daten zur tatsächlichen Signal- und Versorgungsqualität im DVB-T-Lokalnetz Leipzig (Kanal 37) erhoben.

Parallel zum Feldtest wird die Erprobung von neuen Antennensystemen fortgeführt und erweitert. Dazu ist es erforderlich, dass einzelne oder mehrere der fünf Sender - temporär abgeschaltet werden oder - mit variierenden Parametern, insbesondere mit niedrigerer oder höherer Sendeleistung betrieben werden.

Dies ist verbunden mit - Auswirkungen auf die Versorgung in verschiedenen Teilen des Stadtgebietes im Versorgungsbereich der Senderstandorte Grünau, Messe, Markkleeberg und Lößnig sowie - Schwankungen und / oder Einschränkungen der Empfangsqualität Diese Tests und Messungen werden vorwiegend in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr durchgeführt. Zwischen 18.00 Uhr und 8.00 Uhr wird ein weitgehend störungsfreier Sendebetrieb stattfinden.

SmartCast - TV Playout Sendeabwicklung - Radio UKW Sendernetzbetrieb - Networking Software


Medien & Medienpolitik
# APR: Investitionen in digitale Übertragungswege sichert Arbeitsplätze
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres so genannten zweiten Konjunkturpakets in Aussicht genommen, digitale Übertragungswege für Multimediaangebote zu fördern. Zeitgleich sucht das Radio nach Wegen, in digitale terrestrische Verbreitungswege zu investieren. Insgesamt geht es um eine effiziente, breitbandige und kostengünstige Übertragung digitaler Inhalte an den Konsumenten.

Die Förderung digitaler Übertragungswege im Rahmen des jüngsten Konjunkturpakets wird von der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) begrüßt. „Die zur Verfügung stehenden Mittel sollten technologieneutral eingesetzt werden“, fordert APR-Vorsitzender Felix Kovac. „Infrastrukturen müssen für den Breitbandzugang ebenso aufgebaut werden wie für die digitale terrestrische Verbreitung von Radioprogrammen.“

Radio wird bislang analog über UKW verbreitet. Digitale Technologien stehen zur Verfügung, die Radio mit mehr Programmangeboten und zusätzlichen Informationen interessanter machen. Notwendig ist der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur bei der Sendertechnik. Diese Infrastruktur gehört nach Auffassung der APR in das Konjunkturpaket, wenn es um die Bereitstellung von Zugangsmöglichkeiten zu neuartigen digitalen Diensten für die Bevölkerung geht.

„Im Digitalen Radio steckt ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial“, begründet Kovac die Position der APR. So seien alleine rund 200 Millionen Radiogeräte bei der Umstellung von der analogen auf die digitale
Übertragung zu ersetzen.

# VPRT fordert einheitliche und transparente Ausgestaltung der Drei-Stufen-Tests
Der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, übte gestern Nachmittag anlässlich einer Anhörung des Sächsischen Landtages zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄndStV) Kritik an der Ausgestaltung der bereits vor In-Kraft-Treten des Gesetzes angelaufenen "freiwilligen" Drei-Stufen-Tests von NDR und MDR. In diesem Zusammenhang wandte er sich zugleich gegen die deutliche Abwehrhaltung, die Bund und Länder der so genannten Rundfunkmitteilung der EU-Kommission entgegen bringen.

Die Vorgaben des 12. RÄndStV zum Drei-Stufen-Test zur Überprüfung der gebührenfinanzierten Angebote mit Blick auf ihre gesellschaftliche Relevanz, ihren publizistischen Mehrwert und ihre marktlichen Auswirkungen sind aus Sicht des Verbands grundsätzlich nicht geeignet, um ein transparentes und faires Verfahren sicher zu stellen.

"Abgesehen davon, dass die aktuellen Verfahren ohne geltende Rechtsgrundlage durchgeführt werden, sind bislang weder die Unabhängigkeit des Prüfverfahrens, noch die Beschwerde- und Anhörungsrechte der Betroffenen ausreichend gewährleistet", bemängelte Doetz. Er wies deshalb nachdrücklich darauf hin, dass die Umsetzung der Tests nun vor allem in der Verantwortung der Gremien liege. Doetz weiter: "Die Rundfunkräte können jetzt unter Beweis stellen, dass der Drei-Stufen-Test tatsächlich ein glaubwürdiges Instrument für die Legitimation gebührenfinanzierter Angebote und nicht nur ein nutzloser Papiertiger ist."

Grundsätzlich begrüßte der VPRT-Präsident, dass NDR und MDR derzeit "freiwillige" Drei-Stufen-Tests durchführen, um Erfahrungen mit der Umsetzung der Staatsvertragsvorgaben zu machen: "Die Art und Weise ist jedoch weder organisatorisch noch inhaltlich akzeptabel. Es kann nicht sein", so Doetz, "dass jede Anstalt nach eigenem Gutdünken ihre Kriterien für Ablauf und Aufbau der Drei-Stufen-Tests festlegt. Hier bedarf es dringend einer Verfahrensvereinheitlichung. Dazu gehören vor allem auch zumutbare Veröffentlichungsregeln und Stellungnahmefristen."

Geradezu absurd sind aus Sicht des Verbands die pauschalen Begründungen der Anstalten zur gesellschaftlichen Legimitation ihrer geplanten Angebote. "Sollte es den Gremien wirklich ausreichen, dass ihre Notwendigkeit vornehmlich damit begründet wird, dass diese anders als die privaten Angebote werbefrei und vermeintlich 'kostenfrei' zugänglich sind, können wir uns alle folgenden Drei-Stufen-Tests von vornherein sparen", sagte der Präsident.

Nachzuvollziehen ist aus Sicht des VPRT auch nicht, weshalb etwa entgeltpflichtige Angebote privater Anbieter grundsätzlich unberücksichtigt bleiben sollen und damit seitens der Anstalten eine faktisch völlig willkürliche Marktdefinition zur Überprüfung der Auswirkungen auf den publizistischen und wirtschaftlichen Wettbewerb erfolgt. Der VPRT sieht zudem die Gefahr, dass die von den Anstalten eingesetzten Gutachter die "Beweislast" für das Zuliefern von Fakten auf den Markt und die Mitbewerber verlagern. "Es kann nicht sein, dass nun von den privaten Wettbewerbern mittels Beantwortung umfangreicher Fragebögen und Offenlegung sensibler Unternehmensdaten quasi auf Umwegen erwartet wird, den Nachweis dafür zu führen, dass ein gebührenfinanziertes Angebot in den Wettbewerb eingreift", verlangte Doetz.

Die von MDR und NDR für den Drei-Stufen-Test bislang vorgelegten und auf fragwürdigen Argumenten basierenden Konzepte erfüllen aus Sicht des Verbands die Voraussetzungen des Drei-Stufen-Test derzeit nicht. Vielmehr lassen sie in einem von hoher Angebotsvielfalt und intensivem Wettbewerb geprägten Umfeld erhebliche Auswirkungen auf die Angebote privater Wettbewerber erwarten. Während etwa bei der MDR-Mediathek KI.KAplus die Marktauswirkungen - neben den anfallenden erheblichen technischen Kosten - unter anderem maßgeblich davon abhängen werden, wie diese inhaltlich bestückt wird, handelt es sich beim vermeintlich kostenfreien Konzept für das Kinderportal kikaninchen.de schlicht um eine weitreichende Kopie bereits am Markt befindlicher, ebenfalls frei zugänglicher, werbefinanzierter privater Angebote. Problematisch bei der NDR-Mediathek sind die langen Auswertungszeiten für Unterhaltungsangebote sowie die inhaltliche Bündelung von speziellen Internetthemenportalen.

"Für den VPRT sind die 'freiwilligen' Verfahren deshalb auch ein 'Lackmustest' im Hinblick darauf, mit welcher Ernsthaftigkeit, Glaubwürdigkeit und Transparenz ein wesentlicher Kern des zwischen Deutschland und der EU-Kommission ausgehandelten Beihilfekompromisseses nun umgesetzt werden wird", so Doetz. Allerdings habe der VPRT hier bereits mit Blick auf die harsche, ablehnende Reaktion von Bund und Ländern zur sog. Rundfunkmitteilung große Zweifel. "Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum die deutschen Gesetzgeber derart gegen eine Rundfunkmitteilung zu Felde ziehen, die auf der Grundlage des deutsch-europäischen Beihilfekompromisses aufbaut", erklärte der VPRT-Präsident.

Der VPRT unterstützt die EU-Kommission in ihrem Bemühen, faire Rahmenbedingungen für das Miteinander von öffentlich-rechtlichen Anstalten und privaten Medienanbietern zu schaffen. Dazu gehört auch, dass die Kommission den Mitgliedstaaten Leitlinien für eine glaubwürdige Kontrolle der gebührenfinanzierten Anstalten an die Hand gibt. Nur so kann es gelingen, die Beschwerdeflut der privaten Anbieter - nicht nur aus Deutschland, sondern vielen europäischen Ländern - gegen öffentlich-rechtliche Wettbewerbsverzerrungen einzudämmen. "Wir hoffen", so Doetz abschließend, "dass die Ablehnung kein Indiz dafür ist, dass sich Bund und Länder bereits vom Beilhilfekompromiss verabschiedet haben. Denn es ist wirklich nicht unser Ziel, uns schon wieder mit der Frage neuerlicher Beschwerden in Brüssel auseinandersetzen."

SATVISION Zeitschrift für Digitales Fernsehen, Heimkino, Multimedia Viedeo, Tests, Kaufberatung, News und Praxis Tipps


Internet/Mobile Kommunikation
# Online-Filmkanal mit 15.000 Videostreams geplant
"Das alte Modell des Fernsehens ist tot. Ein neues Denken mit frischen Ideen und der Möglichkeit trotz knapper Budgets hervorragend vom Publikum angenommen zu werden, übernimmt dessen Platz." Mit diesen Worten leitete Jon Feltheimer, Vizechef und Vorstandsvorsitzender der kanadischen Lionsgate Entertainment Corporation, die alljährliche Konferenz der Programmchefs der National Association of Television Program Executives (NATPE) in Las Vegas ein. Als Beleg dafür, dass die Branche auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten vielversprechende neue Ideen und Konzepte hervorbringen kann, präsentierte Feltheimer ein neues Joint Venture, das Lionsgate gemeinsam mit den US-Filmstudios Paramount Pictures und MGM gegründet hat. Ziel des Bündnisses ist die Errichtung eines neuen Multi-Plattform-Filmkanals namens "Epix". Ein entsprechendes Webportal wird mit einem Angebot von 15.000 Video-Streams bereits im Mai 2009 starten, ein regulärer TV-Kanal soll dann im Oktober folgen.

"Ich glaube, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Die große Panikmache halte ich in der TV-Branche derzeit für fehl am Platze", erklärt Corinna Drumm, Geschäftsführerin von Sat.1 Österreich, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext. Man müsse auch in schwierigeren Zeiten optimistisch bleiben und auf die zunehmenden Herausforderungen mit frischen Ideen reagieren. "Die alten Modelle müssen überdacht und mit neuen Anätzen und Konzepten ergänzt werden", betont Drumm. Letzten Endes müsse sich jede Branche von Zeit zu Zeit neu erfinden, dies gelte insbesondere für den Medienbereich. "Es wäre falsch, sich jetzt auf alten Erfolgen auszuruhen. Vielmehr ist es notwendig, sich ganz genau anzusehen, wo dringend Veränderungen notwendig sind", meint Drumm. Die Verschmelzung von TV und Internet, die sich mit dem aktuellen US-Joint-Venture einmal mehr abzeichnet, sei in dieser Hinsicht sicherlich vielversprechend. "In diesem Bereich wird zurzeit noch viel experimentiert. Uns geht es dabei vor allem darum, beide Medien gezielt zu nutzen. Eine totale Konvergenz sehe ich im Moment allerdings noch nicht", stellt Drumm fest.

Wie Mark Greenberg, CEO des neu gegründeten Medien-Joint-Ventures gegenüber dem Wall Street Journal erläutert, wird die im Mai startende Epix-Webseite auf ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement-Modell setzen und Nutzer per Video-Stream mit neuem und alten Filmmaterial aus dem Archiv der beteiligten drei Studios versorgen. "Der Direct-To-Consumer-Service ist aber nicht unser primäres Geschäftsmodell", räumt Greenberg ein. Dieses sei längerfristig angelegt und basiere hauptsächlich auf der Distribution der eigenen Inhalte durch kooperierende Kabel- und Satelliten-TV-Anbieter. Gerade hier liegt aber gegenwärtig noch der größte Schwachpunkt von Epix, denn bislang hat das Joint Venture noch keine konkreten Partner aus den Reihen der Provider vorzuweisen. "Wir befinden uns gerade in Verhandlungen mit möglichen Kooperationspartnern", lässt Greenberg lediglich wissen. Der Epix-CEO ist davon überzeugt, dass bis zum Start des regulären TV-Kanals im Oktober alle notwendigen Verträge abgeschlossen sein werden.



Medien International
# Niederlande: Jugendsender Caz! dementiert Aus
Der niederländische private Jugendsender Caz! hat auf seiner Website Medienberichte dementiert wonach das Programm in Kürze eingestellt und durch ein Talkradio ersetzt wird. Die Änderung beträfe lediglich die terrestrische Ausstrahlung auf der Mittelwellenfrequenz 828 kHz. Über Kabel und Internet soll, wie es heißt, "vorläufig" weiter gesendet werden.

# HSV-Bayern in 170 Ländern
Der Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga mit dem Schlagerspiel Hamburger SV gegen Bayern München wird in 170 Ländern übertragen. In Deutschland senden die ARD und der Pay-TV-Sender Premiere das Duell heute Abend (20.30 Uhr) live. Das Erste überträgt die Partie mit VT-Untertiteln. Sportcast liefert das Livebild sowie den Kommentar in Englisch und Spanisch per Satellit an die TV-Partner. Darüber hinaus werden mit Canal+ (FRA), Telenet (BEL), Viasat (Skandinavien) und Sport1 (NED) vier ausländische Stationen mit eigenen Kommentatoren aus der Arena berichten.

# RFI Deutsch noch bis Frühjahr
Entgegen französischen Presseberichten, denen zufolge das deutsche Programm von Radio France Internationale schon zum Monatsende eingestellt wird, wird noch einige Monate länger gesendet. Die Sendungen sollen im Frühjahr eingestellt werden.

# Österreich: ORF bleibt mit Abstand Marktführer
Große Veränderungen finden derzeit am österreichischen Radiomarkt nicht statt. Der aktuelle Radiotest bietet wenig Überraschendes, wie das Branchenportal Radioszene berichtet. Im Jahresvergleich konnten die privaten Programmanbieter ihren Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49jährigen von 23 auf 25 Prozent steigern, die ORF-Sender mussten einen Prozentpunkt abgeben und liegen bei nunmehr 73 Prozent.



Sat Kompakt
# TNT Serie auf Sendung
Der Sender TNT Serie ist wie geplant auf Astra, 19,2° Ost, 12.070 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) in BetaCrypt, Conax, Cryptoworks, Nagravision 3 und VideoGuard verschlüsselt gestartet.


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SatelliFax Ausgabe Freitag, 06. Februar 2009



Satellit Aktuell
* Satellit Ciel-2 nimmt Betrieb auf
Die kanadische Ciel Satellite Group meldete am gestrigen Donnerstag, dass ihr neuer Kommunikationssatellit Ciel-2 alle Tests in der Umlaufbahn abgeschlossen und nun auf seiner Orbitalposition auf 129° West den kommerziellen Dienst aufgenommen hat. Der neue Satellit wurde am vergangenen 10. Dezember vom Weltraumhafen Baikonur in Kazachstan aus in die Umlaufbahn gebracht und liefert hoch auflösende (HD) TV-Dienste für den nordamerikanischen Markt, vor allem für den Hauptmieter, die DISH Network Corporation. Der von Thales Alenia Space gebaute Ciel-2 ist der größte je gebaute Satellit der Spacebus-Klasse und wog beim Start 5.592 kg.

Der unabhängige digitale Satelliten-TV-Sender für Medien und Technologie


TV und Radio Aktuell
* Neue ARD-Serie in Produktion
In Ludwigsburg entsteht gegewärtig eine neue ARD-Vorabendserie. Seit dem 22. Januar werden 200 Folgen über die Freundschaft von vier engagierten Frauen gedreht. Als ihr Arbeitgeber von einer "Heuschrecke" zerschlagen werden soll, beschließen Schweißerin Lilli Lemcke (Katharina Schubert) und ihre Freundinnen Bärbel (Yasmina Dschaballah), Yvonne (Katharina Kaali) und Melanie (Anna Hopperdietz), den Kampf aufzunehmen. Der Sendestart für die tägliche Serie, die in einem fiktiven Ort namens Dorach spielt, ist mit einer Doppelfolge für den 20. April um 18.50 Uhr geplant.

* Viva: Noch weniger Musik, dafür mehr Comedy
Der Berliner Musiksender Viva baut sein Programm Mitte März mit erfolgreichen Cartoonserien aus. Ab dem 16. März 2009 würden, wie der Branchendienst TVmatrix berichtet, bei Viva im späten Abendprogramm die US-Zeichentrickserien "Futurama", "American Dad", "Drawn Together" und "Die Ren & Stimpy Show" ausgestrahlt. Einige der Serien liefen bisher bei den Schwesterkanälen MTV und Comedy Central. Den Anfang macht am die Reihe "Futurama", in der ein Lieferjunge versehentlich ins 31. Jahrhundert katapultiert wird, die zukünftig montags bis mittwochs um 22:45 Uhr sowie sonntags um 21.00 Uhr gezeigt wird. Im Anschluss daran zeigt Viba montags, dienstags und sonntags die Cartoonserie "American Dad".

Mit "Drawn Together" nehme Viva laut TVmatrix ab dem 18. März 2009 mittwochs um 23:15 Uhr, donnerstags um 23:45 Uhr sowie sonntags um 23:30 Uhr eine weitere MTV-Serie ins Programm auf. Die animierte Reality-Show um acht verrückte Zeichentrick-Figuren, die zusammen in einem Haus leben, nimmt verschiedene TV-Formate auf die Schippe. Von Montag bis Donnerstag um 00:15 Uhr zeige Viva darüber hinaus ab dem 16. März erstmals "Die Ren & Stimpy Show", die in der Vergangenheit u.a. beim Berliner Kindersender Nick ausgestrahlt wurde.

* MTV: Lizenzantrag für Nick Jr.
Das Unternehmen MTV Networks hat jetzt einen Zulassungsantrag für das Fernsehprogramm Nick Jr. bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) gestellt und das Konzept auch der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) vorgelegt. Am Jahresbeginn hatte MTV den Start des Nick-Ablegers in Deutschland angekündigt (SatelliFax berichtete).

Deutsches Fernsehen in Amerika


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
* DVB-T: Private starten in Baden-Württemberg - Start in MPEG-4?
Digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T) spielt in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern nur eine untergeordnete Rolle. Das liegt unter anderem daran, dass hier bislang nur öffentlich-rechtliche Sender über Antenne zu empfangen sind. Seit zwei Jahren macht sich die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) darum in intensiven Gesprächen mit privaten Veranstaltern dafür stark, ihre Programme zumindest in den Ballungsräumen im Südwesten auch über DVB-T anzubieten.

Die Bemühungen haben jetzt Erfolg gezeigt. In den nächsten Monaten werden im Großraum Stuttgart zum ersten Mal auch private TV-Angebote über DVB-T ausgestrahlt. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt wird zudem deutschlandweit der Startschuss für eine neue DVB-T-Generation und -Technik fallen. Dabei ist noch nicht klar, ob die LfK den Nachfolgestandard DVB-T2 oder das neue effektivere Kompressionsverfahren MPEG-4 meint. Im vergangenen Jahr war bereits die Rede davon, die RTL Group strebe in den weiteren Regionen einen DVB-T-Start in MPEG-4 an. Nachteil: für Übertragungen in dem platzsparenden und daher kostengünstigeren und effizienteren Kompressionsverfahren gibt es bis jetzt kaum Empfänger. Nähere Einzelheiten will die LfK am kommenden Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt geben.

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Internet/Mobile Kommunikation
* DiBcom: neue Lösungen für Mobil-TV
DiBcom, weltweit führendes Fabless-Halbleiter-Unternehmen für mobile TV-Lösungen, lanciert eine neue Plattform, die Herstellern von Endgeräten eine flexible und leistungsstarke Lösung bietet, um der weltweit zunehmenden Standardvielfalt für Fernsehen und mobiles Fernsehen Rechnung zu tragen.

Die universelle Plattform Octopus basiert auf einer programmierbaren Architektur, welche die einfache und kostengünstige Ausrichtung eines Designs auf zahlreiche existierende und zukünftige Mobil-TV-Standards ermöglicht. So ist insbesondere die erste Version, die auf den Markt kommt, kompatibel mit den meisten Standards, die heute in Betrieb sind: CMMB, DVB-T, DVB-H, DVB-SH, ISDB-T (1SEG & Full-SEG) und T-DMB. Die Unterstützung weiterer, neu aufkommender Standards wie beispielsweise ATSC M/H, DVB-T2 wird folgen.

Andere so genannte Multi-Standard-Komponenten verknüpfen die Schalttechnik mehrerer Standards in einem Chip, jedoch mit sehr geringer Optimierung. Octopus hingegen basiert auf einem programmierbaren, Broadcast-spezifischen, Vektor-Signalprozessor (VSP) und vermag, über die Umstellung seines Mikrocodes, jeden beliebigen Standard zu bedienen. Der VSP-Engine ist zusammengeschlossen mit einem Multi-Modus Channel-Decoder und MAC, Memory sowie Power Management Unit (PMU) und bietet geringen Stromverbrauch für jeden Standard. Die in 65-nm-Technologie gefertigte Komplettlösung mit Multi-Band RF-Tuner gibt es in zwei verschiedenen Paket-Varianten sowie entweder in Einzel- oder Diversity-Konfiguration (d.h. mit zwei Antennen).

Zu den zahlreichen Vorteilen, die die neue Plattform bietet, gehören:

- eine universelle und kosteneffektive Architektur, ideal geeignet als universell einsetzbare Lösung (ein Baustein für alle Regionen und alle Applikationen)

- die hohe Performance bei geringem Stromverbrauch für alle Funktionsmodi

- eine integrierte PMU für ein einfacheres System-Design (1 Volt Input), effizienten Stromverbrauch und längere Akkudauer

- keine unnötige Hardware-Duplizierung oder Abhängigkeit von einer leistungsstarken CPU wie bei anderen Multi-Standard-Lösungen erforderlich

- Embedded Descrambler für jeglichen Conditional-Access (CAS)-geschützten Content

Die Plattform Octopus wendet sich an eine breit gefächerte Zielgruppe: Automobile, PC/Notebooks, tragbare Navigationsgeräte und Multimedia Player, Mobiltelefone, LCD Fernseher und Set-Top-Boxen - Marktsegmente, in denen DiBcom bereits führender Anbieter von Lösungen für mobiles Fernsehen ist.

"Wir sind stolz darauf, dass wir die ideale Mobil-TV-Plattform entwickelt haben, die es unseren Kunden erlauben wird, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu senken und dennoch der derzeitigen Fragmentierung des Marktes bestens gerecht zu werden", erklärt Khaled Maalej, CTO von DiBcom.

Yannick Levy, CEO von DiBcom, erklärt hierzu: "Hersteller von Mobiltelefonen sehen hier nun eine wirkliche Möglichkeit, höhere Verkaufsvolumen an Mobil-TV-Terminals, die auf der Octopus Plattform basieren, zu realisieren, da sich diese weltweit exportieren lassen - es reicht die passende Software zu laden. Eine breite Palette möglicher Endgeräte ist eine wichtige Vorraussetzung für eine Marktdurchdringung."

Samples der Octopus Komponenten werden ab dem zweiten Jahresquartal 2009 erhältlich sein.

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Medien International
* Umstrittene französische Rundfunk-Reform nimmt letzte Hürde
Die umstrittene französische Rundfunk-Reform hat die letzte Hürde genommen. Der Senat verabschiedete das Projekt am Mittwoch mit der Stimmenmehrheit der Anhänger von Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Die Reform sieht unter anderem die völlige Abschaffung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bis Ende 2011 vor. Zur Finanzierung steigen die Gebühren für Rundfunk-Nutzer schrittweise von 116 auf 122 Euro pro Jahr. Zudem wird es eine neue Steuer für Privatsender und Telefongesellschaften geben.

PROMAX Deutschland GmbH


Personalien Aktuell
* Dr. Hans M. Seiler neuer Aufsichtsrat der Premiere AG
Dr. Hans M. Seiler wurde gestern in den Aufsichtsrat der Premiere AG bestellt. Seiler folgt auf Mark Williams, dessen Aufsichtsrats-Mandat seit seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden von Premiere am 10. September 2008 ruht.

* Goldene Kamera für "Mogadischu"
Der ARD-Fernsehfilm "Mogadischu" ist in Berlin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden. Er handelt von der Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" 1977, mit der RAF-Häftlinge freigepresst werden sollten. Als bester Schauspieler setzte sich Christian Berkel gegen die "Tatort"-Kommissare Klaus J.Behrendt und Mehmet Kurtulus durch. Bei den Frauen gewann Anja Kling. Die Preisträger der von der TV-Zeitschrift "Hörzu" vergebenen Auszeichnungen wurden dieses Jahr aus Spargründen nicht bei einer Gala, sondern auf einer Pressekonferenz genannt.

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Sat Kompakt
* Italiener auf neuer Hotbird-Frequenz
Die italienischen Sender Blu, Conto TV und Conto TV2 senden auf der neuen Frequenz 11662 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 3/4) auf Hotbird, 13° Ost. Blu und Conto TV sind unverschlüsselt, Conto TV2 in Conax und VideoGuard verschlüsselt.

* MTC testet auf Hotbird
Der Sender MTC strahlt Tests auf Hotbird, 13° Ost, 12.245 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4).


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SatelliFax Ausgabe Montag, 09. Februar 2009

SCHLAGZEILEN
Satellit Aktuell:
Satellit GOCE wird Mitte März abheben ↓
NT1 verschlüsselt Signal auf Astra und Hotbird ↓
TV und Radio Aktuell:
NBC Universal: Frauensender Diva TV soll in Deutschland starten ↓
Neue Staffel: 22x "Großstadtrevier" ↓
Klassik Radio kann auf UKW in Hessen weitersenden ↓
Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss:
Baden-Württemberg: Längere Laufzeit für Privatradios ↓
Consumer Electronics/IT:
TechniSat plant "Sat-Stuhl" ↓
Medien International:
Österreich: Medienvertreter diskutieren über Zukunft von DVB-T und DVB-H ↓
Großbritannien: Rekord-TV-Vertrag in Premier League ↓
Tschechien: RFE/RL nimmt neues Funkhaus in Betrieb ↓
Pierre Rothschild liebäugelt mit Schweizer Maxx TV AG ↓
Personalien Aktuell:
Neuer Rundfunkratsvorsitzender beim hr ↓
Sat Kompakt:
RAJ testet auf Hotbird ↓
Testsendungen von Magic TV ↓
XTC auf Hotbird ↓
Blu 3 ersetzt Laurenti Channel ↓



Satellit Aktuell
* Satellit GOCE wird Mitte März abheben
Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat einen neuen Starttermin für die Mission GOCE, an der österreichische Forscher maßgeblich beteiligt sind, angekündigt. Das berichtet die österreichische Tageszeitung Standard. Am 16. März soll der Satellit an Bord einer Rockot-Trägerrakete vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk abheben. Der Satellit soll das Schwerefeld der Erde exakt vermessen. Im Herbst war sein Start wegen technischer Probleme mit der Trägerrakete mehrfach verschoben worden.

* NT1 verschlüsselt Signal auf Astra und Hotbird
Der französische Unterhaltungskanal NT1 ist künftig nicht mehr unverschlüsselt über die Satelliten Astra, 19,2° Ost und Hotbird, 13° Ost, zu empfangen. Wie der französische Branchendienst Télé Satellite berichtet, würde das Signal ab dem 16. Februar 2009 verschlüsselt. Bisher wurden nur spezielle Programmelemente wie Sportübertragungen kodiert gesendet, der Rest des Programms, unter anderem auch Spielfilme und Serien, lief unverschlüsselt.

Der unabhängige digitale Satelliten-TV-Sender für Medien und Technologie


TV und Radio Aktuell
* NBC Universal: Frauensender Diva TV soll in Deutschland starten
Der Medienkonzern NBC Universal prüft derzeit den Start eines Frauensenders in Deutschland. "Die Gründung eines international bereits erfolgreichen Frauensenders wie Diva ist für uns eine Option", sagte Deutschlandchefin Katharina Behrends dem Handelsblatt. Nach Angaben von Brancheninsidern in München liefen derzeit Gespräche über die Gründung einer deutschen Ausgabe von Diva TV. Der britische Bezahlsender Diva startete im Oktober 2008 und sendet populäre Talkformate wie die in den USA populäre "Oprah Winfrey Show".

* Neue Staffel: 22x "Großstadtrevier"
Die nächste Staffel "Großstadtrevier" wird die umfangreichste seit den Anfängen der ARD-Kultserie vor 23 Jahren. Die Zuschauer im Ersten dürfen sich auf 22 statt bisher 16 weitere Episoden mit Dirk Matthies (Jan Fedder) und seiner Crew freuen. Dies sieht ein neuer Produktionsauftrag des NDR und der ARD-Werbung mit Studio Hamburg vor. Ab 21. September 2009 sollen die Folgen 273 bis 294 des Klassikers im Vorabendprogramm auf den Bildschirm kommen - wie immer montags um 18.50 Uhr im Ersten.

* Klassik Radio kann auf UKW in Hessen weitersenden
Die Zulassung für die terrestrische Verbreitung des Hörfunkspartenprogramms „Klassik Radio“ wird in Hessen um weitere fünf Jahre bis 2014 verlängert. Dies entschied die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in ihrer heutigen Sitzung. Das von der Klassik Radio GmbH & Co. KG verantwortete Programm wird somit weiterhin hessenweit über insgesamt zehn UKW-Frequenzen zu empfangen sein.

Das 24stündige Spartenprogramm hat seinen Schwerpunkt im Bereich der klassischen Musik. Das Programm enthält aber auch hessenspezifische Inhalte: Täglich werden in der Sendung „Hessen Klassik - Musik aus der Mitte Deutschlands“ hessische Orchester, Komponisten und Interpreten präsentiert. Auch in der Sendung „Hessen Klassik“ werden jeweils sonntags hessische Orchester vorgestellt. Darüber hinaus werden werktäglich zwei Kulturfenster „Kultur für Hessen“ mit Nachrichten aus Hessen ausgestrahlt.

Im Februar 1999 hatte die LPR Hessen der Klassik Radio GmbH & Co. KG erstmals die Zulassung zur Veranstaltung ihres bundesweiten Hörfunkspartenprogramms über UKW-Frequenzen in Hessen erteilt. „Klassik Radio“ sendet sein Programm in Hessen an folgenden Standorten: Bad Hersfeld (93,8 MHz), Bingen (103,4 MHz), Butzbach (96,0 MHz), Frankfurt am Main (107,5 MHz), Fulda (102,8 MHz), Gießen (88,0 MHz), Kassel (104,1 MHz), Limburg (102,0 MHz), Marburg (104,9 MHz) und Wetzlar (100,5 MHz).

Deutsches Fernsehen in Amerika


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
* Baden-Württemberg: Längere Laufzeit für Privatradios
Die privaten Radioveranstalter in Baden-Württemberg auf regionaler und lokaler Ebene können damit rechnen, dass sie länger als gedacht ihren Platz behalten und mindestens bis zum Jahr 2015 ihre jetzigen Sendelizenzen behalten. Einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten zufolge gibt es einen entsprechenden Entwurf für die Änderung des Landesmediengesetzes, über den die CDU-FDP-Koalition beraten will.

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Consumer Electronics/IT
* TechniSat plant "Sat-Stuhl"
Optisch ist er nur ein Stuhl auf dem Balkon, aber in Wirklichkeit versteckt der TechniSat Sat-Stuhl eine kleine digitale Satellitenanlage, die die digitale Programmvielfalt via Satellit ins Haus bringt. Diese Weltneuheit wird gerade im Hause TechniSat entwickelt.

Wer kennt als Mieter oder Besitzer einer Eigentumswohnung nicht den Streit um die Montage von Satelliten-Antennen an der Hausfassade. Dabei gibt es zu einer Schüssel an der Fassade sowohl preiswerte als auch ästhetische Alternativen, die erlauben, auf das riesige Programmangebot via Satellit zuzugreifen. Allein über die Position ASTRA 19,2° Ost kann ein buntes und internationales Angebot von über 700 digitalen Freisat-Programmen empfangen werden. Verschlüsselt stehen noch einmal rund 500 Pay-TV-Sender zur Wahl. So liegt der Wunsch vieler Mieter nahe, selbst auch ein Stückchen vom Programmkuchen abzubekommen. Vor der Festmontage einer Satelliten-Antenne benötigt man aber die Zustimmung des Vermieters und dessen Sicht der Dinge ist ebenso nachvollziehbar: Er will eine möglichst gutaussehende, baulich intakte Hausfassade bzw. Dachhaut und keinen Schüssel-Wald inklusive dazugehöriger Bohrlöcher.

TechniSat, der Marktführer im Bereich digitale Set-Top-Boxen und digitale Empfangstechnik bietet bereits kleine Satellitenanlagen (33/45 cm) an, die einfach und unauffällig auf dem Balkon installiert werden können und trotz ihrer kleinen Maße die komplette digitale Programmvielfalt via Satellit empfangen können.

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Medien International
* Österreich: Medienvertreter diskutieren über Zukunft von DVB-T und DVB-H
Zu einer ersten "konvergenten" Veranstaltung mit rund 160 Teilnehmern von Rundfunkveranstaltern, Telekom- und Infrastrukturbetreibern sowie Vertretern der Behörden, der Wissenschaft und der Wirtschaft lud die Arbeitsgemeinschaft Digitale Plattform Austria der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) am Dienstag dieser Woche unter dem Titel "Die digitale Dividende" in den Ares Tower in Wien ein.

Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer für den Fachbereich Rundfunk in der RTR-GmbH, meinte am Beginn, dass nun auch in Österreich die Zeit reif sei, um über die digitale Dividende zu diskutieren, da bereits mehr als die Hälfte aller österreichischen Haushalte ihre Fernsehprogramme digital empfangen können. Unter der digitalen Dividende würde laut Alfred Grinschgl jenes Mehr an Frequenzspektrum verstanden, das heute über jene Programme und Daten vergeben
werden kann, die seinerzeit analog verbreitet wurden. Daher gehe es beispielsweise sowohl um zusätzliche Fernsehprogramme, um die Verbreitung mobiler TV-Programme sowie um die Verbesserung der Breitbandanbindung in der Verwendung nicht genutzter Rundfunkfrequenzen. Das Einführungsstatement hielt im Anschluss Sektionsleiter Univ.-Prof. Dr. Georg Lienbacher, Leiter des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt. Er dankte zunächst allen Anwesenden für die vorbildliche und rasche Etablierung des terrestrischen Digitalfernsehens in Österreich und sprach sich dafür aus, dass man im Umgang mit den Frequenzen der digitalen Dividende in Österreich eine pragmatische Vorgangsweise wählen solle. I

m Anschluss sprach Keynote-Speaker Dr. Hans Hege, Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die grundlegende Zielsetzung teile auch er als Regulierer mit der digitalen Plattform Austria und den österreichischen Kollegen: die Chancen digitaler Technologien für den Verbraucher zu nutzen und neue Entwicklungen in Gang zu setzen. Die zentrale Herausforderung an die Regulierung sei es, Entwicklungsmöglichkeiten sowohl auf klassischen Rundfunknetzen als auch für das breitbandige Internet zu bieten und dabei die Flexibilität zu gewährleisten, nach der die Nachfrage der Verbraucher die konkrete Entwicklung bestimmt. Die Rolle des Internet wachse, aber darüber sollte nicht vergessen werden, dass Rundfunknetze noch eine lange Zeit gebraucht werden. Über den "Diskussionsstand in Brüssel" berichtete im Anschluss Mag. Michael Truppe, Vertreter der Abteilung für Medienangelegenheiten und Informationsgesellschaft im Bundeskanzleramt: Er stellte zunächst den in verschiedenen Mitteilungen der Kommission aus 2005-2007 zum Ausdruck kommenden Ansatz einer marktorientierten Frequenzpolitik dar, dem seitens des Rates die Betonung einer auch sozialen und medienpolitischen Dimension der digitalen Dividende entgegengehalten wurde. Mögliche Anwendungen für die digitale Dividende stellen aus Kommissionssicht die drahtlose Breitbandkommunikation, zusätzliche terrestrische Rundfunkdienste sowie multimediale Mobilfunkdienste dar. Umstritten sind insbesondere die Harmonisierungsbefugnisse der Kommission. Ausgangspunkt für weitere Diskussionen wird eine für Sommer erwartete Studie sein.

Hofrat DI Franz Prull, stellvertretender Behördenleiter der KommAustria, der selbst an der Funk-Konferenz in Genf 2006 teilgenommen hat, sprach über die Vorgaben und Planungsgrundlagen sowie über die Eigenschaften des terrestrischen digitalen Fernsehens (DVB-T). Zu jenem Frequenzbereich, der für die digitale Dividende zur Verfügung steht, ist man gekommen, weil die obersten Kanäle der Fernsehfrequenzen, nämlich die Bereiche der Kanäle 61 bis 69, sehr nahe am GSM-Bereich liegen und weil dieser Bereich nach der bisherigen militärischen Nutzung frei werden wird. Über die "Entwicklungen zur digitalen Dividende nach der Weltfunkkonferenz 2007" referierte Herr DI Franz Ziegelwanger, Vertreter der Sektion III (Telekommunikation und Frequenzmanagement) des BMVIT, der an dieser Konferenz teilnahm und darüber informierte, dass die Fernsehkanäle von 61 bis 69 ab 17. Juni 2015 co-primär für Rundfunk und für mobilen Funkdienst gewidmet werden sollten. Er meinte in seinem Resümee, dass der Frequenzbereich 790 bis 862 MHz in Österreich ein möglicher Kandidat für harmonisierte Frequenznutzung durch Mobilfunkdienste sei. Die anschließenden Referate wurden durch den Geschäftsführer für den Fachbereich Telekommunikation der RTR-GmbH, Dr. Georg Serentschy, moderiert. Er sprach von einer Auftaktveranstaltung in Österreich für eine breit angelegte Diskussion über die digitale Dividende. In seinen Augen werde dabei oft jener Punkt zu wenig beachtet, dass einerseits der Dienst und andererseits der Transport in einer internet-basierten Welt auseinander fallen, woraus er neue Perspektiven in der Diskussion sehe. Den Auftakt der Referenten machte Mag.

Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Österreichischen Rundfunksender GmbH & Co KG. Er plädierte in seinem Referat dafür, die digitale Dividende für die Absicherung des Weiterbestands des öffentlichen Rundfunks zu verwenden und damit auch eine weitere Entwicklung von DVB-T zu ermöglichen. Vor allem der technologische Umstieg auf DVB-T der nächsten Generation (DVB-T2) und der damit erforderliche (längere) Simulcast-Betrieb sowie der weitere Ausbau bzw. Umstieg auf HDTV benötige zusätzlich frei werdende Frequenzen. Damit würden neue Nutzungsformen ermöglicht und eine zusätzliche Programmvielfalt gesichert. Aus Sicht von Wagenhofer sei die Politik gefordert, hier eine Entscheidung zu treffen. Abschließend führte er noch ins Treffen, dass auch die bereits im Rahmen der Digitalisierung getätigten Investitionen auf Seiten der Rundfunkbetreiber nicht übersehen werden dürften. Im Anschluss daran präsentierte Dr. Iris Henseler-Unger, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur (BNetzA) in Deutschland, ihre Sichtweise zum Thema digitale Dividende. Bereits eingangs betonte sie dabei, dass sich die BNetzA als Mediator zwischen den Stakeholdern sehe und die Interessen beider Seiten ernst nehme. Als positives Beispiel zu dieser Diskussion führte sie dabei immer wieder Frankreich an, das in dieser Frage bereits einen ganzen Schritt weiter wäre. Gleichzeitig betont Henseler-Unger die Wichtigkeit des Breitbandausbaus vor allem im ländlichen Raum und die Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und zitierte dazu aus dem zweiten Konjunkturprogramm für Deutschland. Ziel der BNetzA sei es jedenfalls, für eine effiziente Nutzung der frei werdenden Frequenzen zu sorgen, die Entwicklung des Rundfunks zu garantieren und den Ausbau des Breitbands zu fördern. Das alles sei aber nur möglich, so Henseler-Unger, wenn dies zu einer win-win Situation auf beiden Seiten führt. Dr. Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL, sprach sich in seinem Vortrag dann dafür aus, dass sich beide Seiten - Rundfunk und Telekom - erst einmal gemeinsam an einen Tisch setzen und ihre marktspezifischen und systemimmanenten Voraussetzungen klären sollten, bevor schon jetzt voreilig Fakten für eine Neuverteilung geschaffen würden. Erst danach könne darüber diskutiert werden, wie Frequenzen in Zukunft genutzt werden sollen. Die privaten Rundfunkanbieter hätten immer eine konstruktive Diskussion über die Verwendung von nicht genutztem Frequenzspektrum gefordert, sofern zunächst der Bedarf des Rundfunks vollständig gedeckt sowie dessen Entwicklungsperspektive gesichert ist und feststeht, wofür und unter welchen Rahmenbedingungen das in Rede stehende Frequenzspektrum genau genutzt werden soll.

Im Gleichklang mit Henseler-Unger kann es dabei auch aus seiner Sicht nur eine Lösung geben, die für beide Seiten befriedigend ist und die Bedürfnisse aller berücksichtigt. Ganz ohne gegenseitige Zugeständnisse würde es dabei nicht gehen. Schmid bezeichnet dies als "das Finden eines pragmatischen Kompromisskorridors zwischen Rundfunk und Telekom". Den Abschluss der Vorträge bildete das Referat von Dr. Stephan Korehnke, Leiter Regulatory Affairs bei Vodafone D2 Deutschland. Auch er sprach sich für eine liberale Vergabe frei werdender Frequenzen aus und betonte einmal mehr die Chancen der digitalen Dividende für Wachstum und Breitbandversorgung. So könnten volkswirtschaftliche Gewinne von bis zu 165 Mrd. Euro in der EU erzielt werden, wenn 25% des UHF-Bandes an den Mobilfunk zugewiesen werden würden. Zudem wäre mit den frei werdenden Frequenzen eine rasche Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen möglich, ohne dass dies einer staatlichen Förderung bedürfe. Weiters könne man auch nicht übersehen, dass das Internet neue Formen der Vermarktung und damit Distributionswege für Inhalteanbieter eröffnet. Abschließend strich Korehnke - mit Blick auf die BNetzA - nochmals hervor, dass nationale Pläne für die Nutzung der digitalen Dividende dringend erforderlich seien, um den Unternehmen auch zukünftig Planungs- und Investitionssicherheit zu geben. Im Anschluss an die Vorträge hatte dann auch das Publikum Gelegenheit, sich im Rahmen der Podiumsdiskussion an der Diskussion zu beteiligen. Unter der Moderation von Dr. Georg Serentschy wurden dabei die Möglichkeiten der digitalen Dividende weiter diskutiert und die Für und Wider einer Vergabe für den Bereich des Rundfunks und/oder der Telekommunikation erörtert. Dabei zeigte sich, dass in den kommenden Wochen und Monaten noch eine breite Palette von Themen zu behandeln sein wird, bis dann die in Zukunft frei werdenden Frequenzen tatsächlich genutzt werden können. In seinem Schlusswort dankte der Behördenleiter der KommAustria, Mag. Michael Ogris, sämtlichen Referentinnen und Referenten. Gleichzeitig meinte er abschließend, dass Österreich ja bereits mit dem zusätzlichen Angebot von weiteren terrestrisch verbreiteten Fernsehprogrammen und mit der Einführung des mobilen terrestrischen Fernsehens (DVB-H) mit einem Teil der digitalen Dividende arbeite. Nun gehe es darum, nach der heutigen Diskussion den Bedarf aller Beteiligten zu erheben, um dann eine nachhaltige Strategie für Österreich zu entwickeln, die beide Seiten entsprechend berücksichtigt.

* Großbritannien: Rekord-TV-Vertrag in Premier League
Trotz der weltweiten Finanzkrise hat die englische Premier League einen Rekord-TV-Vertrag abgeschlossen. Für die dreijährigen Übertragungsrechte ab der Saison 2010/2011 bezahlen der Pay-TV-Sender BSkyB und der Privatsender Setanta zusammen umgerechnet 2,03 Milliarden Euro - fünf Prozent mehr als bisher. Der Großteil kommt vom bisherigen Hauptrechteinhaber BSkyB, der für knapp 1,85 Milliarden Euro 115 Spiele pro Saison übertragen wird. Auf Setanta, wo bisher 46 Partien pro Saison zu sehen waren, laufen ab 2010 die restlichen 23 Spiele.

* Tschechien: RFE/RL nimmt neues Funkhaus in Betrieb
Radio Free Europe / Radio Liberty (RFE/RL) begann am 03. Februar 2009 um 16.00 Uhr mit dem Sendebetrieb aus seinem neuen Funkhaus in Praha 10, etwa 3 km südöstlich des Prager Stadtzentrums. Das berichtet das Medienmagazin des RBB. Bei der ersten Sendung handelte es sich um Nachrichten von Radio Free Iraq, das RFE/RL seit 1998 produziert und heute im Umfang von 17 Stunden pro Tag über UKW-Sender im Irak sowie einen Mittelwellensender in Kuwait verbreitet. RFE/RL war 1995 aus München nach Prag umgezogen.

* Pierre Rothschild liebäugelt mit Schweizer Maxx TV AG
Der Schweizer Medienmogul Pierre Rothschild, Gründer des TV-Senders VIVA in der Schweiz, hat sich in der vergangenen Woche den Aktionären der Schweizer Aktiengesellschaft MAXX-TV AG in Bremen vorgestellt. Er plant auf der Aktionärsversammlung am 19.02.2009 in Zürich für das Amt des Verwaltungsratspräsidenten bei der MAXX-TV AG zu kandidieren. Die MAXX-TV AG vertreibt über ihr in Bremen ansässiges Tochterunternehmen BOXX-TV.GmbH seit letzter Woche erfolgreich Pay TV mit deutschem Programm für die USA und Kanada. Ob Rothschild mit einem Gegenkandidaten zu rechnen hat ist unklar. Seine Wahl hingegen scheint relativ sicher, da sich die Inhaber der größten Aktienpakete in der vergangenen Woche klar für Rothschild als ihren Kandidaten ausgesprochen haben.

Pierre Rothschild selbst ist von dem Vorhaben der MAXX-TV AG fasziniert: „BOXX-TV ist ein cleveres und gutes Konzept. Die deutschsprachigen Menschen in den USA und Kanada werden von dem Programm begeistert sein. Und gern würde ich an dem zügigen Programmausbau von BOXX-TV mitarbeiten.“, so Rothschild am Rande der Veranstaltung in Bremen.

Bisher verfügt Boxx TV über sechs angeschlossene Sender: Bloomberg TV, Euronews, Bibel-TV, Volksmusik-TV, das Kinderfernsehprogramm YFE sowie Bundesligen TV. Folgen sollen in Kürze noch fashionguide TV und der österreichische Sender TW1.

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Personalien Aktuell
* Neuer Rundfunkratsvorsitzender beim hr
Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks (hr) hat auf seiner Sitzung am Freitag, 6. Februar, in Frankfurt einen neuen Vorsitzenden gewählt. Als Vorsitzender an der Spitze des Gremiums steht jetzt Jörn Dulige. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre. Seit Juni 1993 ist er Beauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen am Sitz der Landesregierung in Wiesbaden. Der 1957 in Bielefeld geborene Dulige gehört dem hr-Rundfunkrat seit 1999 an, seit 2001 ist er zudem Vorsitzender im Programmausschuss Fernsehen.

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Sat Kompakt

* RAJ testet auf Hotbird
RAJ strahlt unverschlüsselte Testsendungen über Hotbird, 13° Ost, auf 11.054 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 5/6) aus.

* Testsendungen von Magic TV
Magic TV strahlt unverschlüsselte Testsendungen über Hotbird, 13° Ost, aus. Gesendet wird auf 11.541 GHz vertikal (SR 22.000, FEC 5/6).

* XTC auf Hotbird
XTC sendet neu und unverschlüsselt auf Hotbird, 13° Ost, 12.476 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4). Nour TV und Radio Tasvir wurden dafür abgeschaltet.

* Blu 3 ersetzt Laurenti Channel
Blu 3 sendet jetzt anstelle des Laurenti Channel auf Hotbird, 13° Ost, 10.722 GHz horizontal (SR 29.900, FEC 3/4).


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SatelliFax Ausgabe Mittwoch, 11. Februar 2009


SCHLAGZEILEN
Satellit Aktuell:
Eutelsat gibt Zeitplan für künftige Satellitenstarts bekannt
SmartCast startet drei neue TV-Sender für den arabischen Sprachraum
Deutsches Gesundheitsfernsehen nicht mehr auf Satellit Astra
Eutelsat meldet Geschäftszahlen
Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss:
Jetzt amtlich: RTL Group startet via DVB-T in Stuttgart - verschlüsselt und in MPEG-4
VBL fordert endlich konzertiertes Vorgehen beim Digitalradio
MABB schreibt Frequenz in Templin neu aus
Medien & Medienpolitik:
dpa überprüft Standorte
Internet/Mobile Kommunikation:
DAW startet Web-TV
Internet-TV Miro startet mit Version 2.0 durch
Sat Kompakt:
Hidayat stundenweise auf Eurobird 1
Editoriale TV testet auf Hotbird
Walf TV auf Eurobird 9



Satellit Aktuell
* Eutelsat gibt Zeitplan für künftige Satellitenstarts bekannt
Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat den Zeitplan für die in den kommenden Jahren bevorstehenenden Sastellitenstarts präsentiert. Am 12. Februar 2009 soll Hotbird 10 starten. Die Mission des Satelliten ist es, das Sparring-Programm der Gruppe auf der Position 13° Ost abzuschließen. Zuvor wird dieser Satellit auf 7° West eingesetzt, um hier Atlantic Bird 4 zu ersetzen und die Zahl der operative Transponder auf dieser Position für TV-Übertragungen in den Mittleren Osten von 15 auf 26 Transponder zu erhöhen.
Am 28. März 2009 startet W2A. Dieser ersetzt den Satelliten W1 und verdoppelt die derzeit auf 10° ost vorhandenen Kapazitäten. W2A hat zudem die erste europäische S-Band Nutzlast für das Handy-TV im DVB-SH-Modus von Solaris Mobile an Bord

Mitte 2009 startet W7. Dieser Satellit ersetzt Sesat 1 auf 36° Ost und verdreifacht die TV-Übertragungskapazitäten für die Märkte in Russland und die Länder südlich der Sahara.
Der Satellit W3B wurde darüber hinaus flexibel geplant, um die Kontinuität von Diensten im Falle eines Fehlstarts der Satelliten W2M, W2A oder W7 zu gewährleisten. Dieser Satellit geht nun nach seinem Start Mitte 2010 auf der Position 16° Ost in Betrieb. Die Gruppe hat beschlossen, den Satelliten W2M unter den gegenwärtigen Umständen nach dem Auftreten einer technischen Anomalie des Subpower-Systems nicht in ihre Flotte zu integrieren. Das W2M Program ist vollständig versichert.

Die Bestellung des Satelliten Atlantic Bird 4-R ist darüber hinaus finalisiert. Dieser wird die Aufgaben von Hotbird 10 auf der Schlüsselposition 7° West für TV-Dienste in den Mittleren Osten übernehmen und dort die Ku-Band Ressourcen auf 50 Transponder erhöhen. Der Start dieses Satelliten ist für Mitte 2011 vorgesehen. Er ist Bestandteil des Kapitalausgabenprogramms, das am 28. Juli kommuniziert wurde und unten bestätigt wird.

* SmartCast startet drei neue TV-Sender für den arabischen Sprachraum
SmartCast, führender Broadcast-Dienstleister aus München-Unterföhring, erweitert die Reihe seiner internationalen Partner und übernimmt die Senderabwicklung für die drei Programme Iran TV Market, Iran MNTV, Iran FMTV. Die Programmanbieter adressieren den arabischen Sprachraum über die Position Hotbird, 13° Ost. Erste Testbilder können bereits über die Frequenz 10.853 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) empfangen werden. Der Senderstart ist für den 15. Februar 2009 geplant. Zugleich gibt SmartCast den Aufbau eines Vertriebsstützpunkts im arabischen Sprachraum bekannt.

SmartCast nutzt für die Senderabwicklung der drei Programme sein neues Low Bandwidth Software-Encoding, das bereits bei anderen Partnern erfolgreich zum Einsatz kommt. Die Technik ermöglicht das effiziente, bandbreitenschonende Encodieren der Signale für die Satellitenverbreitung, wodurch die TV-Anbieter Kosten einsparen. Der Uplink der Sendersignale erfolgt über die Erdfunkstelle in Usingen, die von Media Broadcast (TDF Group) betrieben wird.

Christian Brenner, Gründer und Geschäftsführer von SmartCast, freut sich: „SmartCast betreibt mittlerweile das Uplinking für sieben Programm aus dem arabischen Sprachraum. Dazu gehört auch der Sender Physique TV aus Dubai. Die Verhandlungen mit dem Programmanbieter stehen kurz vor dem Abschluss. Ein entsprechendes Testbild ist für diesen Sender ebenfalls on Air." SmartCast baut derzeit einen eigenen Vertrieb für den arabischen Sprachrum auf. Der führende Broadcast-Dienstleister präsentiert seine Serviceleistungen während der CabSat in Dubai (3. bis 5. März 2009) auf einem eigenen Stand.

* Deutsches Gesundheitsfernsehen nicht mehr auf Satellit Astra
Das Deutsche Gesundheitsfernsehen (DGF) ist derzeit nur noch per Livestream im Internet zu empfangen. Die Verbreitung über Satellit Astra, 19,2° Ost wurde eingestellt. Eine Sprecherin des DGF wollte sich auf eine Anfrage des Magazins "Digital Fernsehen" nicht näher zu den Gründen äußern. "Grundsätzlich", so hieß es, "sei es jedoch noch unklar, wie und ob das Deutsche Gesundheitsfernsehen in Zukunft über Astra ausgestrahlt werde".

* Eutelsat meldet Geschäftszahlen
Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat heute die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2008 abgeschlossenen ersten Halbjahres des laufenden Geschäftsjahres gemeldet. Giuliano Berretta, Chairman und CEO Eutelsat Communications sagte zu den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2008-2009: “Das von unserer Gruppe verzeichnete Wachstum im ersten Halbjahr ist ein starker neuer Beleg der Qualität unseresm Geschäftsmodells und der Stichhaltigkeit unserer strategischen Auswahl.

Unser gesamtes Aktivitäten-Set zeigt im Jahresvergleich Verbesserungen. Die langfristige Erneuerung einer Vielzahl von Verträgen auf unserer Hotbird-Position zu höheren Tarifen mit dem zeitgleichen Ausbau existierender Plattformen sowie der Markteintritt neuer digitaler Akteure erhöhten die Sogwirkung unserer Premium TV-Position für Europa. Zugleich hielt der Ausbau der TV-Aktivitäten auf unseren anderen TV-Positionen an, während wir unsere Strategie weiter verfolgten, Satelliten und Kanäle auf neuen Positionen zu kaskadieren, um auf die Entwicklungen in dynamischen regionalen Märkten wie in Mitteleuropa, Russland, dem Mittleren Osten und Afrika zu antworten. Das Volumen des HDTV-Geschäfts stieg auf über 70 Sender über alle Satelliten unserer Flotte hinweg an und polsterte unsere Position in diesem jungen TV-Format ab.

Unsere Daten- und Mehrwertdienste zeigten einen bemerkenswerten Fortschritt. Auf unseren satellitenbasierten Breitbanddienst für Endverbraucher TOOWAY hat der Markt beachtenswert reagiert. In diesen Wachstumsmärkten mit hohem Wachstumspotential hat die Gruppe aktiv mit dem Ziel daran gearbeitet, den bereits erreichten Erfolg aus dem TV-Geschäft auch im Breitbandgeschäft zu wiederholen. Es ist unser Bekenntnis, mit unseren Partnern langfristig ein dauerhaftes und profitables Breitbandmodell aufzubauen, das langfristig skalierbar ist, da sich die Gewohnheiten der Verbraucher verändern. Zu einer Zeit in der europäische Regierungen nach einem Breitbandzugang für Alle rufen, versetzt Eutelsat als Wegbereiter für verbraucherfreundliche Satellitenbreitbanddienste das Investment in ein revolutionäres System, das den Ka-Band Satelliten KA-SAT mit einem ausgedehnten Bodensystem kombiniert, unter Wettbewerbsgesichtspunkten in eine einzigartige Lage.

Diese geschäftlichen Erfolge festigen unsere Führerschaft im Industriesektor Fixed Satellite Services in der Region EMEA weiter, während unsere EBIDTA Gewinnspanne über 80 prozent beträgt und damit auf dem höchsten Niveau weltweit in unserer Industrie liegt. Dieses Halbjahr bestätigt zudem die herausragende Sichtbarkeit von Eutelsat über unsere Erlösströme mit einem Auftragsbestand von 3,5 Milliarden Euro bei einer durchschnittlichen Vertragsdauer von fast acht Jahren.

Im gegenwärtigen Umfeld gibt es keinen Zweifel, das Eutelsat von seiner Position als Schlüsselinfrastruktur im Herzen der digitalen Wirtschaft profitiert, da wir unseren Kunden den benötigten Zugang zum Erreichen ihrer Zuschauer anbieten. Dieses starke Ergebnis im ersten Halbjahr versetzt die Gruppe in die Lage, ihr ursprünglich im Juli 2008 angekündigtes Erlösziel für das gesamte Geschäftsjahr von 900 Millionen Euro auf über 910 Millionen Euro anzuheben.”

Der unabhängige digitale Satelliten-TV-Sender für Medien und Technologie


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
* Jetzt amtlich: RTL Group startet via DVB-T in Stuttgart - verschlüsselt und in MPEG-4
Voraussichtlich ab Mitte 2009 werden RTL, Vox, Super RTL und RTL II via DVB-T auch in der Region Stuttgart verbreitet. Bisher sind die Free-TV-Sender der Mediengruppe RTL Deutschland in den Ballungszentren der DVB-T-Regionen Berlin/Brandenburg, Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Rhein-Main und Bayern zu empfangen. Die Zuschauer in der Region Stuttgart werden als erste zusätzlich die beiden Pay-TV-Kanäle RTL Crime und Passion im Zuge einer Einfüh-rungsphase für ein Jahr kostenfrei via DVB-T sehen können. Die technische Reichweite in der Region beträgt rund 1,6 Millionen Haushalte.

Deutschlandweit zum ersten Mal wird die Mediengruppe RTL ihre Programme in der Region Stuttgart in einem neuen technischen Standard ausstrahlen. Dieser ermöglicht im Vergleich zu dem heute verwendeten MPEG2-Verfahren eine Erhöhung der Programmanzahl in einem DVB-T-Kanal um 50 Prozent. Die Sender werden in Conax verschlüsselt, somit kommt die via Satellit vorerst gescheiterte Grundverschlüsselung erstmals bei DVB-T zum Einsatz. Um die vier Free-TV-Sender sowie die beiden Pay-TV-Kanäle der Mediengruppe RTL Deutschland empfangen zu können, benötigen die Zuschauer im Großraum Stuttgart einen Receiver, der den Kompressionsstandard MPEG4 unterstützt. Über diese Receiver kann auch das bisherige DVB-T-Angebot in der Region empfangen werden. Die Geräte sollen ab Jahresmitte im Handel erhältlich sein. Den Kundenservice und die Freischaltung der grundverschlüsselten Angebote auf den Receivern übernimmt der Vermarkter Eutelsat visAvision GmbH.

Nach dem Vorstand hatte auch der Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in seiner Sitzung am vergangenen Montag die Zuweisung der Kanäle an die Mediengruppe RTL Deutschland beschlossen. Thomas Langheinrich, LFK-Präsident: "Ich freue mich, dass die intensiven Gespräche mit der Mediengruppe RTL Deutschland über ein Engagement in Baden-Württemberg in den letzten zwei Jahren ein positives Ende gefunden haben. Der Bal-lungsraum Stuttgart wird damit Vorreiter für eine neue DVB-T-Generation, die die Voraussetzung dafür schafft, den Zuschauern in Zukunft ein größeres Programmangebot und zusätzlich digitale Dienste zur Verfügung zu stellen."

Andre Prahl, Mitglied der Geschäftsleitung CBC und verantwortlich für die Programmverbreitung der Mediengruppe RTL Deutschland: "Unser neues Engagement in Stuttgart sowie die Verlängerung der bestehenden Verträge mit Media Broadcast in den weiteren DVB-T-Regionen bis ins Jahr 2014 sind ein eindeutiges Commit-ment der Mediengruppe RTL Deutschland zum Verbreitungsweg DVB-T. Wir bringen mit dem neuen Standard mehr Vielfalt in eine DVB-T Region, in der es bislang keine private Beteiligung gab." In den bestehenden DVB-T-Regionen sind derzeit keine Änderungen geplant.

* VBL fordert endlich konzertiertes Vorgehen beim Digitalradio
Die Bundesländer haben im Dezember letzten Jahres über die Anmeldung von digital-terrestrischen Radiofrequenzen bei der Bundesnetzagentur keinen Beschluss gefasst. Nun soll im März darüber entschieden werden, was laut Willi Schreiner vom Verband Bayerischer Lokalrundfunk (VBL) auch erforderlich ist. Hier der Wortlaut einer Stellungnahme:

"Derzeit gibt es in Deutschland relativ wenig Befürworter des digitalen Radios, die Gründe dafür sind vielfältig. Verständlich, dass die Sender keine neue Konkurrenz und keine zusätzlichen Kosten wollen. Diese Sichtweise ist nachvollziehbar, aber mittel- und langfristig schädlich für die Gattung Radio. Das neue digitale terrestrische Radio
ist eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Chancen der Gattung Hörfunk beim Wettbewerb mit anderen digitalen Angeboten, etwa des Mobilfunks oder auch des Internets. Wer sich jetzt aus kurzfristigen Überlegungen heraus gegen den weiteren Ausbau des digitalen Radios ausspricht, handelt gegen langfristige Interessen der Radio-Gesellschafter.

Natürlich müssen die Investitionen für die digitalen Sendernetze nochmals neu diskutiert werden. Der VBL hat schon vor Jahren den Digitalisierungsfonds gefordert, mit dem die neuen digitalen Übertragungswege wettbewerbsneutral finanziert werden. Die Mediengattung Radio benötigt langfristig eine wirtschaftlich sinnvolle und standardisierte digitale Verbreitungstechnologie, die überall verfügbar ist. UKW wird in den nächsten Jahren die Leittechnologie bleiben, aber um die Zukunftschancen des Hörfunks zu wahren, muss die Digitalisierung des Hörfunks offensiv betrieben werden. Zaudern und zögern hilft nicht, vielmehr ist ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, das die Auswirkungen der einzelnen Entscheidungen auf bestehende neue Strukturen abwägt und die komplexen Beziehungen ökonomisch, rechtlich und vor allem im Hinblick auf die Meinungsvielfalt zum Ausdruck bringt.

Leider ist dies noch nicht geschehen, manche Bundesländer scheinen ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben, oder andere individuelle Interessenslagen verzögern ein Gesamtkonzept. Es wäre auch zu kurz gedacht, wenn sich eine Landesmedienanstalt nur um neue Angebote kümmern würde. Es ist ebenso erforderlich, die Auswirkungen auf die bestehenden Angebote und deren strukturelle Zukunftschance zu beachten. Sicherlich hat dies in Bayern eine besondere Bedeutung, da die lokale Rundfunklandschaft nur schwer in der Lage sein dürfte, zusätzliche digitale lokale/regionale Angebote ohne Förderung auf den Weg zu bringen. Nur darf dies kein Grund sein, eine notwendige Entwicklung zu verhindern. Wichtige Fragen, die zu klären sind: Wie können in der digitalisierten Welt möglichst viele Menschen mit einer Standardtechnologie erreicht werden? Gibt es zum Übertragungsweg DAB+ wirkliche Alternativen für das Massenmedium Radio? Internet-Freaks glauben dies, im Gegensatz zu Technikern, die in WLAN nur eine sinnvolle Ergänzung sehen. Deshalb muss allen im Radiomarkt agierenden Unternehmen die aktive Marktbeteiligung und der Zugang zu neuen digitalen Angeboten ermöglicht werden. Die Zugangsmöglichkeit ist ein Muss, die Teilnahme nicht. Dieser diskriminierungsfreie Zugang muss ein Postulat sein. Auch bei der Diskussion über neue bundesweite Angebote. Hier ist auf die Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) zu verweisen, dass neues bundesweites Radio thematisch eine Ergänzung des bestehenden Angebotes sein muss, also ein neues Format, nicht die Addition von 16 Landesprogrammen mit der Möglichkeit der Auseinanderschaltung. Oder ebenso wenig die Zusammenschaltung landesweiter Programme unter einem neuen Deckmäntelchen.

Politik und Unternehmen sind gefordert bei der Aufgabe, wie die Zukunft des Mediums Radio gestaltet werden soll. Kurzfristige Geschäftsinteressen sind legitim, ebenso muss die mittel- und langfristige Perspektive beachtet werden; dies geht nur mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen, der Bayerische Rundfunk war und ist beim digitalen Radio immer ein zuverlässiger Partner."

* MABB schreibt Frequenz in Templin neu aus
Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat die UKW-Frequenz 94,9 MHz am brandenburgischen Standort Templin neu ausgeschrieben. Die Frequenz war bislang an Oldiestar Radio vergeben, wurde aber nicht in Betrieb genommen. Neue Bewerbungen können bis zum 25. März eingereicht werden.

Deutsches Fernsehen in Amerika


Medien & Medienpolitik
* dpa überprüft Standorte
Die Nachrichtenagentur dpa überprüft die Struktur ihrer auf Hamburg, Berlin und Frankfurt verteilten Produktionsstandorte. Man stelle die redaktionellen Produktionsabläufe grundsätzlich auf den Prüfstand, sagte Chefredakteur Wilm Herlyn. "Ziel ist, die Trennung zwischen den Medien-Formaten und die historisch gewachsene, räumliche Spaltung zwischen wesentlichen Redaktionsteilen zu überwinden." Aus der Sicht von Geschäftsführung und Chefredaktion sprächen gute Argumente für eine Zentralisierung in Berlin, heißt es in einer Erklärung.

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Internet/Mobile Kommunikation
* DAW startet Web-TV
Als nach eigenen Angaben erster Wirtschaftsverband Deutschlands hat der Deutsch-Asiatische Wirtschaftskreis (DAW) einen eigenen Fernsehkanal ins Leben gerufen.
Dabei setzt der DAW () auf ein "virtuelles Fernsehstudio", das der Verband von der Kölner TV-Firma make.tv () anmietet. Das Studio steht den Mitgliedsfirmen des DAW für eine Nutzungsgebühr von knapp 100 Euro monatlich an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung, teilt der Deutsch-Asiatische Wirtschaftskreis mit. Dadurch würden die Unternehmen in die Lage versetzt, mit minimalem Aufwand eigene TV-Produktionen zu erstellen und auf ihrer eigenen Homepage auszustrahlen. DAW-Präsident Bodo Krüger spricht von einer "neuen Bewegtbild-Brücke zwischen Deutschland und den asiatischen Ländern". Die Leitung des neuen DAW-Senders hat der Kölner Medien-Unternehmer Andreas Constantin Meyer übernommen, der in Personalunion Geschäftsführer der make.tv GmbH ist.

* Internet-TV Miro startet mit Version 2.0 durch
Der Open-Source-Videoplayer Miro () hat eine runderneuerte Version 2.0 veröffentlicht. Neue Features umfassen unter anderem das Hinzufügen von Streaming-Webseiten zur Sidebar, die Möglichkeit Videos in einem externen Fenster abzuspielen und eine bessere Performance. "Bei diesem Update geht es aber weniger um eine Liste an Features als vielmehr um eine komplett überdachte, neu gestaltete Anwendung, die Online-Videos auf wohl noch nie dagewesene Art zusammenführt", meint Nicholas Reville, Executive Director der projektbetreibenden Participatory Culture Foundation Foundation, gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.

Miro 2.0 erlaubt es Usern, bevorzugte Webseiten zur Sidebar der Anwendung hinzuzufügen. Das macht die Verwaltung von Favoriten speziell in Verbindung mit dem ebenfalls neuen Programmführer Miro Guide () leicht. Er steht Usern auch direkt in der neuen Playerversion zur Verfügung. Nutzer können darüber ihre bevorzugten Programme, Seiten und Feeds durch einen einfachen Klick auf entsprechende Buttons im Miro-Sidebar ablegen. Videos können nun auch in einem externen Fenster angesehen werden, sodass nebenher in der Anwendung weiter Videos verwaltet werden können. Dabei steht auch eine neue Listenansicht zur Verfügung. Bessere Performance und mehr Speed stellt Miro 2.0 nicht nur bei der Anwendung selbst, sondern auch beim Download von Videos in Aussicht. Das gilt unter anderem auch für die seit Dezember 2008 von der Videoplattform YouTube unterstützten HD-Inhalte.

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Sat Kompakt
* Hidayat stundenweise auf Eurobird 1
Hidayat sendet jeweils von 14 bis 20 Uhr unverschlüsselt auf Eurobird 1, 28,5° Ost, 11.344 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 2/3).

* Editoriale TV testet auf Hotbird
Unverschlüsselte Testsendungen von Editoriale TV können derzeit auf Hotbird, 13° Ost, 11.541 GHz vertikal (SR 22.000, FEC 5/6) beobachtet werden.

* Walf TV auf Eurobird 9
Walf TV und Walf Radio haben ihren unverschlüsselten Sendebetrieb auf Eurobird 9, 9° Ost, aufgenommen. Gesendet wird auf 11.938 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4).


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SatelliFax Ausgabe Freitag, 20. Februar 2009



Satellit Aktuell
* Astra will Position 23,5° Ost weiter stärken
Wie von SatelliFax bereits gestern bereichtet, hat der Satellitenbetreiber SES Astra nun offiziell heute bekannt gegeben, dass der Satellit Astra 1G von der Orbitalposition 19,2° Ost auf 23,5° Ost verschoben wurde. Dort versorgt er zusammen mit Astra 3A und Astra 1E Mitteleuropa, die Beneluxstaaten und deutsche Kabelnetzwerke und bietet Kapazität für den Breitbanddienst Astra2Connect an.

Die Verschiebung folgt auf den erfolgreichen Einsatz von SES Astras neuem Satelliten Astra 1M, der Astra 1G auf der Orbitalposition 19,2° Ost ersetzt. Mit Astra 1G verfügt die Orbitalposition 23,5° Ost über 19 weitere Transponder. Damit wächst die Zahl der verfügbaren Transponder auf dieser Orbitalposition auf 56. In den letzten Jahren hat SES Astra 23,5° Ost erfolgreich zur neuen Hauptorbitalposition für die Satellitendirektübertragung (Direct-to-Home, DTH) und Breitbanddienste entwickelt, vor allem für die Beneluxstaaten, die Tschechische Republik und die Slowakei, die eine starke Nachfrage für diese Orbitalposition haben.

Bis zum Ende des Jahres wird die Orbitalposition 23,5° Ost zusätzlich durch den Start des Satelliten Astra 3B gestärkt. Der hochmoderne Satellit, der zur Zeit von EADS Astrium in Toulouse gebaut wird und über 52 Transponder verfügt, ist auf die Übertragung von Direct-to-Home-Diensten (DTH) und Zwei-Wege-Breitbanddiensten für ganz Europa ausgelegt. Astra 3B wird mehr Flexibilität auf 23,5° Ost ermöglichen. Langfristig wird der Satellit sämtliche auf 23,5° Ost vorhandene Kapazität ersetzen und damit auf dieser Orbitalposition Kapazität für mindestens 15 Jahre sichern.

Ferdinand Kayser, Präsident und CEO von SES Astra, sagte: „Die ständig zunehmende Reichweite von 23,5° Ost zeigt, dass SES Astra erfolgreich neue Märkte erschlossen hat. Mit der Verschiebung von Astra 1G und dem Start von Astra 3B Ende dieses Jahres stärken wir diese Orbitalposition weiter, um so die steigende Nachfrage für hochwertige digitale und High Definition Übertragungen aus den sehr dynamischen Mittel- und Osteuropäischen und Benelux Märkten bedienen und zusätzliche Kapazität für die Satelliten-Breitband-Märkte“.

* Auch SES Astra begrüßt Breitband-Initiative der Bundesregierung
Nach Eutelsat begrüßt auch der Satellitenbetreiber SES Astra begrüßtedie Entscheidungen der Bundesregierung zum schnellen Ausbau der Breitbandentwicklung. Im Rahmen ihres zweiten Konjunkturpakets hatte die Bundesregierung Maßnahmen beschlossen, die eine lückenlose Breitbandversorgung in Deutschland gewährleisten sollen (SatelliFax berichtete). Das Strategiepapier hält fest, dass sich die Satellitentechnologie bei der Versorgung der „weißen Flecken“ als eine sinnvolle Lösung erweist. Mit dem satellitengestützten Zwei-Wege Breitbandzugang Astra2Connect könne SES Astra dieses Ziel sofort erfüllen. Astra2Connect erfordere kaum zusätzliche Investitionen, da die Satelliten-Infrastruktur bereits vorhanden ist und lediglich durch die entsprechende Infrastruktur für den Empfang vervollständigt werden müsse. Durch die flächendeckende Verfügbarkeit des Satelliten ist Astra2Connect besonders für Haushalte in ländlichen Regionen geeignet.

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TV und Radio Aktuell
* Grünes Licht für Terratao.TV
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 19. Februar 2009 das Fernsehprogramm-Angebot „Terratao.TV“ für acht Jahre genehmigt. Das Programm soll über Astra digital und über IPTV-Streamings verbreitet werden. Der Sendestart soll im Jahr 2009 erfolgen. Laut Antragsteller Uwe E. Dettmann soll das Programm Zuschauer ansprechen, die „ganzheitlich und nachhaltig denken und handeln.“

Zu den Programmformaten gehören u.a. Reiseformate, Kids- und Jugendformate, Wellness-Formate, Magazine wie z.B. das Industriemagazin, Gesundheitsmagazin, ein Magazin über Zoos und Tiere, eine Musiksendung, eine Bewegungsschule (Tai Chi, Yoga), verschiedene Formen von Talks und Berichte aus Veranstaltungen und Events mit Bezug auf Nachhaltigkeit und Gesundheit. In einem monatlichen Magazin soll über die Ergebnisse und Erkenntnisse nationaler/internationaler Forschung informiert werden. Nach einer kritischen Diskussion über die geplanten Programminhalte im Medienrat der BLM soll ein halbes Jahr nach Sendestart über das Programm berichtet werden.

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) hat das Vorliegen der zulas sungsrechtlichen Voraussetzungen festgestellt. Nach der Prüfung durch die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist die Meinungsvielfalt nicht gefährdet.

* ARD: Hoher Marktanteil bei Biathlon
Der zweite Titelgewinn von Kati Wilhelm bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Südkorea hat der ARD einen hohen Marktanteil beschert. 2,77 Millionen Zuschauer entsprachen am Mittwochvormittag einer Reichweite von 39,6 Prozent. Die Live-Übertragungen der UEFA-Cup-Spiele Zenit St. Petersburg - VfB Stuttgart (4,12 Millionen) und Werder Bremen - AC Mailand (5,29 Millionen) sahen am Abend im ZDF zwar mehr Fußballfans. Die Marktanteile von 16,3 und 17,3 Prozent blieben aber deutlich hinter der Biathlon-Übertragung zurück. /

Deutsches Fernsehen in Amerika


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
* RSA Radio startet neuen Spartenkanal im Kabel
RSA Radio hat mit RSA-ROAL-2 ein neues Radioprogramm gestartet. Das berichtet die Radiowoche. Der Sender ersetzt das Programm Radio Ostallgäu 2. Unter dem Slogan RSA-ROAL-2 - rockig, poppig, mag ich strahlt der Sender vor allem Hits der 80er, 90er und Hits von heute aus. RSA-ROAL-2 ist allgäuweit auf der einheitlichen Kabelfrequenz 93,05 MHz zu empfangen. Darüber hinaus gibt es unter einen Livestream.

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Consumer Electronics/IT
* Wirtschaftskrise: Dramatischer Aussteller-Rückgang bei CeBIT
Die weltweite Wirtschaftskrise trifft auch die Computermesse CeBIT hart. Die Messe (3.-8. März) in Hannover verzeichnet in diesem Jahr einen dramatischen Aussteller-Rückgang von 25 Prozent auf rund 4.300 Unternehmen.

* Philips stattet neue TV-Generation mit Internetanschluss aus
Das Internet hält jetzt auch Einzug ins Wohnzimmer. Der Hersteller Philips hat angekündigt seine neuen Fernsehgeräte der 9600- und 9700-Serie serienmäßig mit Internetbrowsern auszustatten. In den Geräten kommt die von Philips entwickelte Technik NetTV zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, über die der Nutzer auf diverse Internet-Angebote – etwa Videos des Portals YouTube, Tagesschau.de, Kino.de oder auf Ebay zugreifen und am heimischen TV anschauen kann. NetTV basiert auf die Browser-Technologie von Opera und erlaubt laut eigenen Angaben auch das völlig freie Surfen. Die Webadresse kann per Fernbedienung oder über eine Bildschirmtatstatur eingegeben werden.

Ab Anfang April sollen die ersten neuen Modelle des niederländischen Herstellers auf den Markt kommen. Alle Modelle haben einen WLAN- und einen LAN-Anschluss integriert und sind in den Größen 32, 37, 40, 46 und 52 Zoll erhältlich. Über Preise machte Philips noch keine Angaben.

PROMAX Deutschland GmbH


Medien International
* Österreich: KMSfB fordert Bestandsgarantie für öffentlich-rechtlichen Rundfunk
ie österreichische Kulturgewerkschaft KMSfB, die die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des ORF vertritt, appelliert angesichts der tristen wirtschaftlichen Situation des ORF an die Politik, sich klar zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu bekennen - und dies nicht nur mit Worten. Sollten die österreichischen Politiker weiterhin kein Verständnis für die Notwendigkeit zeigen, die Folgen der Weltwirtschaftskrise für den ORF durch die längst überfällige Refundierung der Gebührenbefreiungen und weitere Maßnahmen zu kompensieren, sei die Unabhängigkeit des ORF durch unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten gefährdet, befürchtet der stv. KMSfB-Vorsitzende und Sekretär der Sektion Elektronische Medien Prof. Heinz Fiedler.

Aufgrund des geringen Gebührenaufkommens in einem kleinen Markt ist der ORF auf Finanzierung aus Gebühren und Werbeeinnahmen angewiesen. Die Werbeerträge sind durch die wachsende Konkurrenz der deutschen Privatsender, die mit ihren Österreich-Werbefenstern heimisches Werbegeld ins Ausland abschöpfen, seit dem Jahr 2000 um ein Drittel zurückgegangen. Die Gebühren wurden im gleichen Zeitraum zwar zum Teil valorisiert, aber aufgrund des politischen Drucks nie der tatsächlichen Inflationsrate angepasst. Ein Drittel der Gebühren entgeht überdies dem ORF - es fließt an Bund und Länder. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten soll der Personalstand innerhalb von drei Jahren um 6 % reduziert werden. Die aktuelle ORF-Geschäftsführung kündigte darüber hinaus weitere Maßnahmen zum Personalabbau und Ausgliederungen von Betriebsteilen an und will über Verschlechterungen der Kollektivverträge verhandeln.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF hätten ihren Beitrag für einen Fortbestand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bereits vielfach in der Vergangenheit geleistet, betont Fiedler. Die Arbeitsbedingungen haben sich im Vergleich zum Markt deutlich verschlechtert, die Valorisierungen waren unter dem Marktdurchschnitt, bei Beförderungen gibt es praktisch einen Stillstand. Die Möglichkeiten, Qualität und Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Programmangebots zu steigern, sind angesichts der unbefriedigenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des ORF unzureichend. Darüber hinaus ist mangels verfügbarer Finanzmittel die Entwicklung neuer Dienste nur äußerst begrenzt durchführbar. Auf Mobil-TV-Programm musste der ORF verzichten, die Video-on-Demand-Pläne werden lediglich mit geringem Aufwand realisiert. Selbst beim TV-Programm führt der Einsparungszwang zu Überlegungen bei Rechtekäufen und Produktionskosten, die das Kerngeschäft des ORF berühren und zu einer massiven Leistungsverschlechterung gegenüber dem Publikum führen kann.

Die Sicherung der Finanzierung und der qualifizierten Arbeitsplätze sowie die Gewährleistung, an der technischen und programmlichen Entwicklung des elektronischen Medienmarktes teilhaben zu können, sind grundlegende Voraussetzungen für öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Kulturgewerkschaft KMSfB betont anlässlich der europäischen Aktionstage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Europäischen Mediengewerkschaft EURO-MEI am 19. und 20. Februar die absolute Unverzichtbarkeit eines öffentlichen Rundfunks aus Gründen der Demokratiepolitik und der gesellschaftlichen Integration. Die umfassende, unabhängige und objektive Information sowie die weiteren Programmsparten von Unterhaltung über Dokumentation bis hin zur Kultur, Sport und dem eigenständigen, genuinen Filmschaffen der nationalen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sind darüber hinaus unabdingbar für den Erhalt der kulturellen Identität in einer Zeit der Globalisierung der Medien und der Konkurrenz durch immer mehr kommerzielle und einander vielfach nivellierende Angebote.

Die Kulturgewerkschaft KMSfB fordert daher von der Politik eine Bestandsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nur wenn sichergestellt ist, dass öffentlich-rechtliche Sender über die erforderlichen Ressourcen verfügen, um ihre eigenen qualifizierten Programme zu produzieren, können sie ihrer Aufgabe gerecht werden, die nationale kulturelle Identität zu erhalten, Meinungspluralismus zu fördern und so die europäische Integration zu stärken.

* Belgien: Aus 4fm wird Joe FM
Der flämische Privatsender 4fm soll sich im Laufe des Jahres in Joe FM umbennen. Der Claim soll "The Smile, the Music". Musikalisch werde weiter auf ein Soft Pop-Format gesetzt, es sollen aber mehr On Air-Personalities zu hören sein.

SmartCast - TV Playout Sendeabwicklung - Radio UKW Sendernetzbetrieb - Networking Software


Personalien Aktuell
* Sportmoderator Hartmann auf Tournee
Sportmoderator Waldemar Hartmann geht auf Tournee. Mit "Born to be Waldi 30 Jahre in der Anstalt" präsentiert der 60-Jährige im Juni sein erstes Bühnenprogramm. Hartmann werde in einem zweistündigen Programm mit Geschichten und Anekdoten "Kurioses aus dreißig Jahren TV-Geschichte und dreißig Jahren im Rampenlicht" live präsentieren, hieß es. Neben Hartmann selbst sollen auch Harald Schmidt und Ottfried Fischer Texte für das Liveprogramm liefern. Der Tourauftakt ist am 10. Juni in Erlangen.



Sat Kompakt
* Polen: TVP ordnet Programme auf Astra neu
Das polnische staatliche Fernsehen TVP hat seine Programme auf Astra, 19,2° neu geordnet. Auf 10.773 GHz horizontal (SR 22.000, FEC 5/6) senden in MPEG-2 unverschlüsselt Belsat TV, TV Polonia, TVP Kultura, TVP Historia und TVP Info sowie verschlüsselt TVP 1, TVP 2 und TVP Sport. Auf 10.862 GHz horizontal (SR 22.000, FEC 5/6) senden in MPEG-4 unverschlüsselt TV Polonia, TVP Kultura, TVP Historia und TVP Info sowie verschlüsselt TVP 1, TVP 2, TVP Sport, INT 6 sowie TVP HD.


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SatelliFax Ausgabe Mittwoch, 25. März 2009


Satellit Aktuell
# Astra steigert Reichweite
Mit einem Anstieg der digital über Astra Satelliten versorgten TV-Haushalte um 1,35 Millionen auf 11,2 Millionen (+13,9 Prozent), konnte Astra Deutschland laut eigenen Worten seine herausragende Rolle bei der Digitalisierung im Jahr 2008 erneut unterstreichen. Satellit bleibt die führende Infrastruktur für digitales Fernsehen in Deutschland. Über alle Empfangsebenen hinweg beziehen in Deutschland mittlerweile 20 Millionen oder 53 Prozent (2007: 42 Prozent) aller TV-Haushalte ihr Fernsehprogramm digital. Im Infrastruktur-Vergleich liegt Satellit bei einem Digitalisierungsgrad von 69,4 Prozent, Kabel bei 31,3 Prozent der TV-Haushalte. Dies sind Ergebnisse des aktuellen "Satelliten Monitors", den das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von SES Astra jährlich durchführt. Für die Untersuchung wurden im Herbst 2008 deutschlandweit 6.000 Interviews durchgeführt. Methodologie und Ergebnisse sind durch unabhängige Institute bestätigt.

Insgesamt wurden hierzulande zum Jahresende 2008 37,67 Millionen analoge und digitale TV-Haushalte gezählt. Diese verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Empfangsebenen: Mit 16,2 Millionen Haushalten erreichte Satellit einen Marktanteil von 43 Prozent. Über Kabel sehen derzeit 18,45 Millionen Haushalte fern (MA 49 Prozent), über DVB-T 2,75 Millionen Haushalten (MA 7 Prozent), gefolgt von IPTV mit 270.000 Haushalten (MA 1 Prozent).

"Der diesjährige Satelliten Monitor bestätigt erneut, dass Satellit mit annähernd 70 Prozent Marktanteil der attraktivste digitale Empfangsweg ist und seine deutliche Führungsposition unter den Infrastrukturen behauptet", sagt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland. "Dass mittlerweile jeder zweite Haushalt in Deutschland TV digital empfängt, ist ein wichtiger Meilenstein. Mit einer breit angelegten Digitalisierungskampagne wollen wir in 2009 noch mehr Endkunden vom Wechsel zum digitalen Satellit überzeugen."

Nicht nur bei der Digitalisierung des TV-Markts positioniert sich Astra als Motor der Branche. Der Satellitenbetreiber bietet mit Astra2Connect außerdem eine Lösung zur Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Auch technische Services, die die mobile Kommunikation über S-Bandfrequenzen ermöglichen und Zukunftsthemen wie die Kombination aus linearer und non-linarer Mediennutzung und 3D-Fernsehen gestaltet Astra als neutrale, technische Infrastruktur aktiv mit. Wolfgang Elsäßer: "Wir verstehen uns als Innovationsmotor Partner und technischer Enabler in der Medienlandschaft und möchten unseren Kunden immer neue Wege, Möglichkeiten und Geschäftsmodelle für Content-Distribution eröffnen." www.astra.lu

# Nilesat und Eutelsat wollen 7° West als TV-Position für Mittelost und Nordafrika entwickeln
Der ägyptische Satellitenbetreiber Nilesat und Eutelsat Communications haben ein neues strategisches Abkommen unterzeichnet. Beide Unternehmen wollen die Orbitalposition 7° West weiter entwickeln, die sie heute schon gemeinsam für Satelliten-TV-Dienste für den Mittleren Osten, die Golfstaaten sowie Nordafrika nutzen. Dieses neue Abkommen ist eine unmittelbare Folge des kürzlich erfolgreich gestarteten Eutelsat-Satelliten Hotbird 10, der nun zuerst auf 7° West unter dem Namen Altanticbird 4A in den Betrieb geht.

Eutelsat und Nilesat arbeiten auf der Orbitalposition 7° West seit Juli 2006 zusammen. Dort haben beide ihre Satelliten Atlanticbird 4, Nilesat 101 und Nilesat 102 kopositioniert. Diese besondere Konstellation der drei Satelliten auf einer Position stellt aktuell 39 Transponder bereit und überträgt mehr als 450 TV-Kanäle an über 38 Millionen Haushalte. Die Entwicklung der gemeinsamen Position 7° West tritt mit der wirtschaftlichen Inbetriebnahme von Atlanticbird 4A im weiteren Verlauf dieses Monats in eine neue Phase. Nilesat kann dann seine bei Eutelsat angemietete Transponderanzahl bis zum Jahr 2019 durchgehend deutlich steigern.

Die Zusammenarbeit beider Satellitenbetreiber tritt Mitte 2010 mit dem Einsatz eines von Nilesat georderten Satelliten in eine dritte Phase. 2011 soll der Satellit ATLANTIC BIRD™ 4R auf dieser Position eintreffen. Eutelsat hat bereits kürzlich bestätigt, dass der Bau dieses Satelliten demnächst in Auftrag gegeben wird. www.eutelsat.de

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TV und Radio Aktuell
# RTL nimmt Auszeit beim Handball
Der Kölner TV-Sender RTL will als Konsequenz aus den jüngsten Handball-Skandalen kein Angebot für die Übertragungsrechte des ab 2010 geplante Final-Four-Turniers der Champions League abgeben. Das berichtet das Handelsblatt. Der Ausstieg aus dem Bieterkreis dürfte für die die Europäische Handball-Föderation wirtschaftliche Folgen haben. www.rtl.de

# ZDF-Gottesdienste in Zukunft mit Videotextuntertitelung
Einen neuen Service für die Zuschauer der Gottesdienstübertragungen bietet das ZDF ab April: Beginnend mit dem katholischen Gottesdienst am Palmsonntag, 5. April 2009, 9.30 Uhr, werden die Gottesdienst-Übertragungen live untertitelt. Auf der Videotextseite 777 können die Zuschauer auf diese Weise die liturgischen Texte, die Lieder und die Predigt mitlesen. Das ZDF kommt damit der Bitte vieler Hörgeschädigter und älterer Zuschauer nach, die dadurch den Gottesdienst besser verfolgen können. Aber auch hörende Zuschauer profitieren durch die Liedtexte, die sie direkt am unteren Rand ihres Bildschirms sehen können.

Das ZDF setzt damit den Ausbau der 2001 gestarteten Live-Untertitelung seines Programms fort. Tägliche Sendungen wie die "heute"-Nachrichten um 17.00 und 19.00 Uhr, das "heute- journal" oder "Leute heute" werden mit Untertiteln angeboten. Daneben werden zahlreiche Sportübertragungen, Wahl- und "ZDFspezial"-Sendungen untertitelt. Die Quote der untertitelten Sendeminuten ist in den vergangenen Jahren erheblich angestiegen. Im Jahr 2008 wurden so beinahe 28 Prozent aller Sendeminuten im ZDF mit Untertiteln angeboten. www.zdf.de

Deutsches Fernsehen in Amerika


Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss
# Kritik an RTL-DVB-T-Vorstoß: Unnötiger Zwischenschritt hin zu DVB-T2
Die ProSiebenSat.1 Media AG hat das Engagement des Konkurrenten RTL beim digitalen Antennenfernsehen DVB-T grundverschlüsselt und in MPEG-4 zu senden kritisiert. Die Kombination von MPEG-4 und DVB-T sei ein unnötiger Zwischenschritt auf dem Weg zu DVB-T2, heißt es im Internetdienst "Dehnmedia".

Die vom Stuttgarter RTL-Projekt, mit MPEG-4 und grundverschlüsselt bei DVB-T einzusteigen, angestoßene Diskussion über die Zukunft von DVB-T gelte es, jetzt „für ein sinnvolles Szenario der Weiterentwicklung von DVB-T“ zu nutzen, hieß es ferner bei der Deutschen TV-Plattform in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „TV Zukunft“.
Nachdem RTL im Grunde Tatsachen geschaffen hat, sollten alle Beteiligten einbezogen werden, "um zu einer von allen Seiten abgestimmten und getragenen Aktion zu kommen".

# KabelJournal GmbH erhält Zulassung für Lokalprogramm in Gersdorf
Der Medienrat der sächsischen Landesmedienanstalt SLM erteilte der Veranstalterin KabelJournal GmbH, Grünhain-Beierfeld, in der Kabelanlage Gersdorf (360 angeschlossene Wohneinheiten) die Zulassung zur Veranstaltung eines lokalen Informationsprogramms auf Grundlage des Paragraph 5 Absatz 2 Satz 4 SächsPRG. Die KabelJournal GmbH ist bereits Veranstalterin von vier verschiedenen Lokalprogrammen in ca. 110 Kabelanlagen in den Landkreisen Aue-Schwarzenberg und Annaberg sowie in den Regionen Chemnitzer Land, Flöha und Umgebung im Regierungsbezirk Chemnitz. www.slm-online.de

# SLM: Förderprogramm für private Lokal- und Regionalveranstalter
Der Medienrat der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) hat in seiner Sitzung am 23. März beschlossen, den Lokal- und Regionalveranstaltern:

- Eckhardt Sommerschuh, Altenberg;
- Interessengemeinschaft tv Meissen e.V., Meißen;
- Katrin Hildebrandt, Neukirchen;
- Radio Brückner, Cunewalde;
- Regionalfernsehen Mittelerzgebirge MEF GmbH, Marienberg sowie
- Sachsen Fernsehen GmbH & Co. Fernseh-Betriebs KG, Leipzig;

Fördermittel in Höhe von 103.755 Euro für den Umstieg von analogen in digitale Verbreitungstechniken zu gewähren. Die genannten sächsischen Veranstalter sind die ersten Antragsteller für das von der SLM im Zeitraum vom 1. Dezember 2008 bis 31. Dezember 2009 aufgelegte Förderprogramm. Die Gesamtfördermittel sind zunächst auf 500.000 Euro begrenzt und werden entsprechend ihrer zeitlichen Beantragung zugewiesen.

Darüber hinaus hat der Medienrat beschlossen, die nichtkommerziellen Hörfunkveranstalter "Radio T" in Chemnitz, "Radio blau" und "Radio Mephisto 97,6" in Leipzig sowie "99drei Radio Mittweida" im zweiten Quartal 2009 in Form der Übernahme der Leitungskosten in Höhe von insgesamt 7.741 Euro zu fördern. www.slm-online.de

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Medien & Medienpolitik
# Studie „Trennung von Werbung und Programm im Fernsehen" vorgestellt
Die Studie „Trennung von Werbung und Programm im Fernsehen – Zuschauerwahrnehmung und Regulierungsoptionen“ wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz öffentlich vorgestellt. Die unter der Federführung der MA HSH gemeinsam mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Bremischen Landesmedienanstalt (brema), der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) in Auftrag gegebene interdisziplinäre Studie betritt Neuland. In ihrem kommunikations- und rechtswissenschaftlichen Teil untersuchen die Autoren Prof. Dr. Helmut Volpers, Leiter des Instituts für Medienforschung Göttingen & Köln GmbH (IM GÖ), und Prof. Dr. Bernd Holznagel, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Leiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, erstmals, woran Zuschauer TV-Werbung als solche erkennen und welche Regulierungsoptionen sich hieraus ergeben. Hierzu erklärte der Direktor der MA HSH, Thomas Fuchs: „Passgenau zur aktuellen Diskussion um die Umsetzung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVD-RL) in deutsches Recht stellt die Studie erstmals in Deutschland empirisches Wissen dazu bereit, wo die Grenze zwischen Werbung und Programm aus Sicht der Zuschauer verläuft. Im rechtlichen Teil der Studie hält der Gutachter auf der Grundlage dieser Erkenntnisse überdies die Einführung von Produktplatzierung mit einem klaren Rechtsrahmen für möglich. Auf der Basis des vorliegenden Datenmaterials und der rechtlichen Bewertung lassen sich jetzt konkrete Vorschläge für die zukünftige Werberegulierung formulieren.“

Zu den Ergebnissen der Studie im Einzelnen:

Der kommunikationswissenschaftliche Teil kommt aufgrund einer Sachstandsanalyse zu dem Ergebnis, dass die Integration persuasiver Kommunikationsinhalte1) in unterschiedlichen Erscheinungsformen (z. B. Product Placement, Infomercials, Promotion-Gewinnspiele, Programming, aber auch PR-Beiträge) im aktuellen Fernsehprogramm weit voran geschritten ist. Werbliche Intentionen sind zu festen Bestandteilen des redaktionellen Programms geworden. Vor diesem Hintergrund wurde untersucht, inwieweit Zuschauer in der Lage sind, diese werblichen Bestandteile zu erkennen und in ihrer Absicht einzuordnen. Hierzu wurde eine repräsentative Telefonbefragung mit mehr als 1.000 Interviews durchgeführt. Mit Blick auf das geltende Kennzeichnungsgebot für Werbung wurde zudem ein Experiment mit 80 Probanden durchgeführt, bei dem es darum ging, festzustellen, ob der Zuschauer programmintegrierte werbliche Erscheinungsformen aufgrund einer Kennzeichnung oder auch ohne eine solche Kennzeichnung erkennt und welche Kennzeichnung am ehesten geeignet ist, vom Zuschauer wahrgenommen zu werden.


Ein Großteil der Zuschauer anerkennt die wirtschaftliche Notwendigkeit von Werbung für Programmveranstalter. Dennoch ist die Einstellung gegenüber Werbespots eher negativ. Sie werden als lästig, störend und langweilig empfunden. Festzustellen ist ein ausgeprägtes Werbevermeidungsverhalten. Die meisten der befragten Zuschauer wenden sich während der Werbeblöcke anderen Tätigkeiten zu oder wechseln das Programm. Über 50 Prozent der Zuschauer können redaktionelles Programm und Werbung nicht immer sicher unterscheiden. Dies gilt vor allem für Ältere. Um eine Unterscheidung treffen zu können, orientiert sich die Mehrheit weniger an formalen Kriterien wie Werbehinweisen als vielmehr am Grad der persuasiven, einseitigen Darstellung. Etwa 70 Prozent der Befragten lehnen die Vermischung von Werbung und redaktionellem Programm ab und wünschen sich eine klare Trennung. Knapp die Hälfte der Zuschauer ist der Meinung, dass werbliche Formen im Fernsehen nicht immer ausreichend gekennzeichnet sind. 73 Prozent der Zuschauer halten eine Kennzeichnung von werblichen Erscheinungsformen für „sinnvoll“. Ein Großteil der Zuschauer akzeptiert Produktplatzierungen in fiktionalen Unterhaltungskontexten. Dagegen wird sie in Informationssendungen von den Zuschauern nicht toleriert.

Deutlich und plakativ angebrachte Produktplazierungen („Selbsterklärende Placements“) werden von den meisten Zuschauern in ihrer werblichen Intention erkannt, unabhängig davon, ob die Sendung Werbekennzeichnungen in irgendeiner Art und Weise enthält. Beiläufige Placements, die in eine fiktionale Spielhandlung eingebaut sind, werden von den meisten Zuschauern ohne Kennzeichnung nicht erkannt. Eine Kennzeichnung erhöht in diesem Fall das Erkennen von Placements. Die Durchdringung eines Beitrages mit stark persuasiven Elementen (PR oder Werbung) wird in Informations- bzw. Ratgebersendungen von einem Großteil der Zuschauer – unabhängig von einer vorhandenen Kennzeichnung – erkannt. Formal höher gebildete Zuschauer erkennen die werbliche Intention eines persuasiven Beitrages – unabhängig von der Kennzeichnung – häufiger als formal niedrig Gebildete.

Zuschauer orientieren sich bei der Erkennung von werblichen oder PR-Elementen eher am Inhalt als an formalen Kennzeichnungen. Zuschauer, die die persuasive Absicht von Beiträgen erkennen, auch wenn nicht darauf hingewiesen wird, wünschen sich dennoch eine Kennzeichnung zur Validierung ihrer Wahrnehmung.

Die Kennzeichnung „Dauerwerbesendung“ wird von den Zuschauern am ehesten mit Werbung in Verbindung gebracht. Dagegen bestehen zu „Imagefilm“ oder „Promotion“ häufig keine bzw. falsche Assoziationen. Viele Zuschauer schöpfen aufgrund inhaltlicher Merkmale häufig „Werbeverdacht“. Die eingeblendeten Kennzeichnungen unterstützen und bestätigen diesen Eindruck. „Dauerwerbesendung“ erfüllt aufgrund der stärkeren Begriffsklarheit diese Validierungsfunktion besser als „Imagefilm“ oder „Promotion“. Die Einblendung „Dauerwerbesendung“ sensibilisiert die Rezeptionshaltung vieler Rezipienten insofern, als diese verstärkt auf persuasive inhaltliche Elemente achten. Bei den Kennzeichnungen „Imagefilm“ und „Promotion“ ist dieser Effekt deutlich schwächer ausgeprägt.

Der zweite, rechtswissenschaftliche Teil der Studie ordnet die oben genannten empirischen Befunde aus juristischer Sicht ein und untersucht, inwieweit sich Reformbedarf für das geltende Werberecht ergibt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, ob und inwieweit programmintegrierte Werbung zulässig ist, wie sich die durch die AVD-RL ermöglichte Produktplatzierung in das deutsche Recht integrieren lässt. Hierzu unterbreitet der Gutachter konkrete Vorschläge.

Der Großteil der Zuschauer wünscht sich ein grundsätzliches Verbot von Schleichwerbung und Produktplatzierung, wie es die AVD-RL vorsieht. Gleichzeitig akzeptiert ein Großteil der Zuschauer Produktplatzierung in Unterhaltungsformaten und damit in jenem Bereich, in dem die AVD-RL den Mitgliedstaaten die Möglichkeit lässt, Ausnahmen vom Verbot von Produktplatzierung zuzulassen. Im Zentrum der Umsetzung der AVD-RL sollte eine Konkretisierung des Begriffs „Sendung der leichten Unterhaltung“ stehen, um Informationssendungen aller Art auszuklammern. Dies ist schon deshalb erforderlich, weil mit jeder Implementierung werblicher Darstellungsformen ins redaktionelle Programm die Gefahr einer Beeinflussung durch kommerzielle Interessen besteht, die insbesondere für den Informationsbereich die Rolle des Rundfunks als Medium und Faktor der öffentlichen Meinungsbildung gefährden würde.
Die Zulässigkeitsvoraussetzung „nicht zu starke Herausstellung“ sollte staatsvertraglich konkretisiert werden. Eine solche besondere Darstellung eines Produktes sollte nur gerechtfertigt werden können, wenn es hierfür redaktionelle Gründe gibt. Auf diese Weise würden die Unabhängigkeit der Programmgestaltung und das Vertrauen der Zuschauer in die Neutralität des Programms gewährleistet.
Die in der AVD-RL vorgesehene Kennzeichnung ist insbesondere im Bereich der Filme und Serien notwendig, in denen die meisten Zuschauer beiläufige, in die Spielhandlung eingebaute Produktplatzierungen ohne Kennzeichnung nicht erkennen.

Da ein Großteil der Zuschauer deutlich und plakativ angebrachte Produktplatzierung in ihrer werblichen Intention erkennt und in diesem Fall die Kennzeichnung lediglich einer Validierung dieser Wahrnehmung dient, ist die eher liberal ausgestaltete Pflicht einer Kennzeichnung zu Beginn und am Ende einer Sendung sowie nach jeder Werbeunterbrechung grundsätzlich angemessen. Damit die Kennzeichnungspflicht nicht ins Leere läuft, sind die Hinweise, insbesondere durch eine entsprechende Länge, so zu gestalten, dass auch der nicht rechtzeitige und nicht bis zum Ende des Abspanns aufmerksame Zuschauer diese wahrnehmen kann.

Es wird empfohlen, den Wortlaut von § 7 Abs. 5 Satz 2 RStV zu konkretisieren. Dabei kann auf die entsprechende Formulierung in den Werberichtlinien der Landesmedienanstalten zurückgegriffen werden. Danach ist eine Dauerwerbesendung im Fernsehen zulässig, wenn sie unmittelbar vor Beginn als „Dauerwerbesendung“ angekündigt und während des gesamten Verlaufs mit dem Schriftzug „Werbesendung“ oder „Dauerwerbesendung“ gekennzeichnet wird. Die Forderung wird durch einige Gerichtsurteile gestützt, die die Rechtsauffassung der Landesmedienanstalten bestätigt haben, nach der die Kennzeichnung von Dauerwerbesendungen als „Promotion“ unzulässig ist.

Rechtspolitischer Handlungsbedarf besteht auch bei der zunehmenden Verzahnung von Public Relations und Programm. Bestehende Werbegrenzen werden auch durch PR-Strategien zunehmend unterlaufen, was insbesondere mit Blick auf Informationssendungen problematisch ist. Um dieser Entwicklung nicht tatenlos zuzusehen, kommt die Einführung einer Meldepflicht für den Fall der Übernahme fremdproduzierter PR-Beiträge in Betracht. Die Landesmedienanstalten und die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollten diese Verpflichtung durch Leitlinien konkretisieren dürfen. Sie sollten zudem angehalten werden, über die Ergebnisse- auch die Praxis der Veranstalter im Bereich Wirtschaftsberichterstattung - in ihren Jahresberichten Auskunft zu erteilen, um auf dieser Basis zu prüfen, ob das bestehende rechtliche Instrumentarium ausreicht oder gegebenenfalls z. B. durch eine Kennzeichnungspflicht von PR-Beiträgen ergänzt werden muss. Auch könnten Vorschläge erarbeitet werden, wie die praktische Durchsetzung des geltenden Rechts verbessert werden könnte. www.ma-hsh.de

PROMAX Deutschland GmbH


Internet/Mobile Kommunikation
# Last.fm wird kostenpflichtig
Der Online-Musikdienst Last.fm will künftig für seine Radiofunktion von Nutzern außerhalb der USA, Großbritanniens und Deutschlands drei Euro pro Monat verlangen. Die Abogebühr für das Online-Radio werde Ende März eingeführt, teilte Richard Jones von Last.fm laut einem Bericht des ORF-Internetmagazins "Futurezone" mit.

Andere Last.fm-Funktionen wie Scrobbling, Musikempfehlungen, Charts und Videos sollen den Angaben zufolge auch weiterhin für alle Nutzer kostenlos bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Offiziell begründete Last.fm den Schritt laut "Futurezone" nicht. Das Wired-Blog Epicenter berichtete unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen, dass die Kosten des Dienstes durch die Werbeeinnahmen nicht mehr gedeckt werden konnten. Das sei lediglich in den USA, Großbritannien und Deutschland der Fall, hieß es.

Der 2002 in London gegründete Online-Musikdienst wurde 2007 vom US-Medienkonzern CBS um rund 280 Millionen Dollar übernommen. Über die Radiofunktion sind nach Unternehmensangaben rund sieben Millionen Titel von rund 280.000 Labels und Musikern verfügbar.

# Studentenradio in Wien gestartet
Wien hat seit Anfang März einen eigenen Radiosender für Studierende. Das Webradio studiFM ist rund um die Uhr übers Internet unter www.studifm.at zu hören. Neben den unterschiedlichsten Musikstilen gibt es Nachrichten, Veranstaltungstipps und Beiträge rund um das Studentenleben.

SmartCast - TV Playout Sendeabwicklung - Radio UKW Sendernetzbetrieb - Networking Software


Personalien Aktuell
# Annika de Buhr verlässt das ZDF
Annika de Buhr verlässt das ZDF Ende April. Das berichet die Welt. Seit vier Jahren moderierte die 36-Jährige alle 14 Tage im Wechsel mit Normen Odenthal das Nachrichtenformat "Heute Nacht". www.zdf.de

# Neuer Chefredakteur bei Radio Siegen
Neuer Chefredakteur bei Radio Siegen wird ab 1. Mai Rüdiger Schlund (37). Das berichtet die Radioszene. Er wurde gestern Abend von der Veranstaltergemeinschaft gewählt.



Sat Kompakt
# Neues Digitalpaket auf 23,5° Ost
Skylink hat auf Astra 23,5° Ost, 12.110 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 9/10) ein neues Digitalpaket mit sechs TV-Kanälen in MPEG-4/HD DVB S-2 QPSK gestartet. Abseits eines uncodierten Testbilds sind alle Programme verschlüsselt.

# Super Tennis auf Hotbird
Super Tennis kann unverschlüsselt auf Hotbird, 13° Ost, 11.179 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) empfangen werden.

# Ezy Tle Shop Channel auf Hotbird
Ezy Tle Shop Channel sendet neu und unverschlüsselt auf Hotbird, 13° Ost, 11.546 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4).

# Sexy Sat TV 2 aufgeschaltet
Sexy Sat TV 2 wurde unverschlüsselt auf Hotbird, 13° Ost, 12.360 GHz horizontal (SR 27.500, EC 3/4) aufgeschaltet.


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SatelliFax Ausgabe Donnerstag, 26. März 2009





Grimme-Preise: ARD räumt ab
Die ARD ist der große Sieger der diesjährigen Vergabe des Adolf-Grimme-Preises. Insgesamt wurden elf Produktionen ausgezeichnet, an denen die ARD beteiligt war. Daneben wurden noch zwei ZDF-Filme und ein RTL-Format geehrt. In der Kategorie Fiktion ging der Preis unter anderem an den ARD-Film "Teufelsbraten" mit Ulrich Noethen und Anna Fischer. Den Publikumspreis erhielt der NDR für seine Tatort-Folge "Auf der Sonnenseite" mit Mehmet Kurtulus als Kommissar. Als einziger Privatsender wurde RTL mit einem Preis für die Comedyserie "Doctor's Diary" ausgezeichnet.


SevenOne International präsentiert über 30 neue Fiction-Programme auf internationaler Fernseh-Messe
Über 30 neue Fiction-Programme präsentiert die ProSiebenSat.1-Tochter SevenOne International vom 30. März bis zum 3. April auf der MIPTV in Cannes. Zu den Highlights zählen actionreiche TV-Events wie "Crashpoint Berlin" und "Entscheidung in den Wolken", erfolgreiche TV- Serien wie die holländischen Dauerbrenner "S1NGLE" und "The Medical Intern" sowie 16 attraktive Movies und neue TV-Events.

Jens Richter, Managing Director von SevenOne International: "Mit erstklassigen Katastrophen-Movies, publikumsstarken romantischen Komödien, innovativen TV-Serien und aufwändig produzierten TV- Events bieten wir ein weltweit attraktives Programmangebot. Wir freuen uns, unser breitgefächertes Portfolio auf der MIPTV vorzustellen und sind davon überzeugt, dass unsere Programme weiterhin international gefragt sein werden."







Radio/TV terrestrisch/Kabelanschluss

Länder einigen sich bei Digitalradio
Der Weg für ein bundesweites digitales terrestrisches Radioensemble ist geebnet: Wie Staatssekretär Stadelmaier, Chef der für Rundfunkfragen federführenden Staatskanzlei Rheinland-Pfalz dem bayerischen DAB-Betreiber Bayern Digitalradio mitteilte, haben sich die Länder auf die Anmeldung eines Bedarfs für einen bundesweiten Multiplex für Digitalradio plus bei der Bundesnetzagentur verständigt. Der bundesweiten Bedarfsanmeldung sollen möglichst zeitnah weitere Bedarfsanmeldungen auf Länderebene für landesweite, und regionale Angebote der ARD und privater Anbieter folgen. Damit könnten durch Digitalradio plus pro Land zwei bis drei Multiplexe mit insgesamt 30 bis 40 Hörfunkprogrammen und Diensten im Standard DAB plus/DMB angeboten werden. Gleichzeitig haben sich die Länder darauf verständigt, dass die ARD-Landesrundfunkanstalten pro Land jeweils ein weiteres ausschließlich über Digitalradio plus verbreitetes neues Hörfunkprogramm veranstalten können.


Änderungen in Beteiligungsverhältnissen bei Programmveranstaltern
Die Antenne Thüringen GmbH & Co. KG übernimmt ihre 100-prozentige Tochter Jugendradio Thüringen GmbH & Co. KG, die das Musikspartenprogramm radio TOP 40 veranstaltet. Bei jena.tv hat die Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" e. G. den Anteil eines ausgeschiedenen Gesellschafters in Höhe von 4 Prozent erworben und hält damit nun insgesamt 28 Prozent der Anteile. Bei beiden Veranstaltern bestätigte die Versammlung der thüringischen Landesmedienanstalt TLM die rundfunkrechtliche Unbedenklichkeit der Änderung in den Beteiligungsverhältnissen.


Ereignisrundfunk in Meuselwitz
Berichte über eine Vielzahl lokaler Ereignisse kann sich die Meuselwitzer Bevölkerung auch in diesem Jahr im Fernsehen anschauen. Der Meuselwitzer Antennenverein darf mit Zustimmung der Versammlung der thüringischen Landesmedienanstalt TLM im eigenen Kabelnetz, angefangen von den Maifeierlichkeiten über verschiedene sportliche Ereignisse und die Kommunalwahlen bis hin zum Stadtfest, Faschingsauftakt und Weihnachtsmarkt, erneut seine Fernsehaktivitäten starten. TLM-Vorsitzender Johannes Haak betonte das besondere Engagement der Fernsehmacher in Meuselwitz und freute sich, dass es dort immer wieder gelingt, für die Bevölkerung die lokalen Themen fernsehgerecht aufzubereiten.


Unitymedia schaltet weitere digitale Sender auf
Mit der Einspeisung neuer, attraktiver Digitalsender schafft Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber von NRW und Hessen, neue Anreize für den Digitalumstieg. Am 31. März starten gleich vier neue Sender: TNT Serie, NICK Jr., Daystar und NTV Türkiye. Auf Wunsch stehen Kunden mit Digitalem Kabelanschluss dann über 360 TV- und Audioprogramme zur Auswahl. Um 56 Prozent sind die Abonnements für UnityDigital TV allein im letzten Jahr gestiegen – laut Sicht der Kabelbetreiber ein klares Zeichen, dass Kabelkunden auf die riesige Programmauswahl, brillante Bild- und Tonqualität und die zahlreichen Komfortfunktionen nicht verzichten wollen.







Medien & Medienpolitik

Sandmännchen kommt ins Kino
Das Sandmännchen wird Kinostar: Zum 50. Geburtstag von Deutschlands beliebter Kinder-TV-Figur in diesem Jahr starten am 1. April die Dreharbeiten für den ersten Sandmann-Kinofilm. In der Caligari Halle im Filmpark Babelsberg werden 15 Animatoren den Sandmann und weitere Figuren zum Leben erwecken, wie die Produktionsfirma mitteilte. Der Arbeitstitel für den Film lautet: "Der Sandmann und der verlorene Traumsand". Regie führt unter anderem Jesper Möller. Gedreht wird bis zum 31. August.







Consumer Electronics/IT

Neuling präsentiert DVB-T/Multimedia-Receiver
Der Hersteller Neuling bringt mit dem Baseline 500T einen neuen Multimedia-Receiver auf den Markt, der mit seinen außergewöhnlich geringen Abmessungen (Breite 115 mm, Höhe 25 mm, Tiefe 85 mm) neue Maßstäbe in der Receiver-Kompaktklasse setzen will. Das Modell verfügt über eine USB-Schnittstelle, einen HDMI-Ausgang, einen SD-Card-Reader und ist PVR-tauglich. In der Anwendungssoftware glänzt der Receiver mit zahlreichen Features wie einem EPG, einem Timer und Timeshift-Modus. Die über die Schnittstellen übertragenen Daten (z. B. Fotos) lassen sich auf dem TV-Bildschirm darstellen, weitergehende Bedienmöglichkeiten wie drehen, zoomen sowie eine Slideshow erhöhen den Spaßfaktor. Vorinstallierte Spiele wie Tetris und Kistenmann können zum Geschicklichkeitstraining eingesetzt werden. Die UVP des Herstellers beträgt 89,90 Euro.


ANGA Cable: Buchungsstand auf Rekordniveau
Zwei Monate vor dem Start verzeichnet die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit einen Buchungsstand auf Rekordniveau. Für den internationalen Treffpunkt der Breitbandbranche liegen bereits über 360 Ausstelleranmeldungen aus 32 Ländern für mehr als 95 Prozent der im Vorjahr vermieteten Standfläche vor. Im Rekordjahr 2008 präsentierten sich 369 Aussteller auf 22.000 qm Bruttoausstellungsfläche. Die Kongressmesse findet vom 26. bis 28. Mai 2009 in Köln statt.

Der messebegeleitende Kongress wird von Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen eröffnet. Unter dem Titel "Kabel, Satellit und DSL: Wer erobert die Fernsehmärkte der Zukunft?" diskutieren auf dem "Strategiegipfel" die CEOs aller großen deutschen Kabelnetzbetreiber mit ihren Marktpartnern über die Zukunft der Breitbandmärkte und ihre Konzepte, um die Akzeptanz digitaler TV-Angebote weiter voranzutreiben. Teilnehmer sind Dr. Adrian von Hammerstein (CEO Kabel Deutschland), Parm Sandhu (CEO Unitymedia Group), Markus Schmid (CEO Tele Columbus Gruppe), Harald Rösch (CEO Kabel Baden-Württemberg), Werner Hanf (CEO NetCologne), Ferdinand Kayser (Präsident und CEO SES ASTRA), Professor Dr. Carl-Eugen Eberle (Justitiar des ZDF) sowie Thomas Braun, Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber. Ergänzt wurde die Runde um ProSiebenSat.1-Vorstand Dr. Marcus Englert.

Höhepunkt des englischsprachigen Programmteils ist der international besetzte "Broadband Summit". CEOs und CTOs aus fünf Ländern diskutieren unter dem Titel "Cable versus Wireless: Next Generation Competitors?" unter anderem über die Auswirkungen neuer Funktechnologien wie LTE und Wimax auf den Breitbandwettbewerb in Europa.

ANGA-Geschäftsführer Peter Charissé: "Wir freuen uns, dass wir nahtlos an die Rekordzahlen des Vorjahres anknüpfen können. Unsere Messehalle wird auch in diesem Jahr voll sein und das Kongressprogramm noch attraktiver. Die Kabel- und Breitbandbranche wird ihre Sonderrolle als Wachstumstreiber in Köln eindrucksvoll unter Beweis stellen".

Die ANGA Cable wird vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ausgerichtet und vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Zu den Sponsoren der Veranstaltung zählen Alcatel-Lucent, ASTRA, Bloomberg TV, Discovery Networks Deutschland, IET-Holding, Nagravision, QVC und Unitymedia. Kooperationspartner sind zudem die Cable Europe Labs, die Deutsche TV-Plattform e.V., der Fachverband Telekom-Rundfunk der Wirtschaftskammer Österreich, die SCTE UK und das von der Europäischen Union geförderte ReDeSign-Projekt.







Internet/Mobile Kommunikation

RPR 1 startet Webradio mit rein deutscher Musik
RPR 1 startet einen rein deutschsprachigen Musikkanal im Internet. Der Webchannel 100% Deutsch ist nach Senderangaben als 24-Stunden Vollprogramm konzipiert und bietet dem Hörer ein breites, modernes Musikportfolio mit einer Mischung aktueller Interpreten, wie Silbermond oder den Fantastischen Vier, und Dauerbrennern wie Herbert Grönemeyer, Ärzte oder Söhne Mannheims, aber auch Klassikern, wie Heinz Rudolf Kunze. Programmelemente wie stündliche Nachrichten oder Werbung gehören ebenfalls zum Angebot.


bmcoforum fördert branchenübergreifende Konvergenz von Mobilfunk und Fernsehen
Während erste kommerzielle mobile Rundfunkdienste noch dabei sind, sich auf dem breiten Markt durchzusetzen, befindet sich eine neue Generation von Diensten schon kurz vor dem Durchbruch. Hier verschmilzt mobiler Rundfunk mit Diensten für den Heimbereich über IPTV oder mit speziell an die Anforderungen der Automobilindustrie angepassten Diensten über mobile Multimediazentren.

Fortschrittliche Inhalte und Dienste fördern den Einsatz neuester Technologien und Standards. Nutzergenerierte Inhalte und das offene Internet beeinflussen die Entwicklung von Mobiltelefonen, IPTV-Geräten sowie Multimediageräten, die an die Anforderungen der Automobilbranche angepasst sind. Werbung auf mobilen Endgeräten wird interaktiv im Rahmen dedizierter Portale, spezialisierter Fernsehsender, elektronischer Programmführer oder während des Programmwechsels. Intelligente Schnittstellen, kognitives Radio und 3D-Technologien unterstützen diese neuen Anwendungsfelder.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Berlin haben sich die Mitglieder des bmcoforum darauf verständigt, diese neuen Trends und Entwicklungsrichtungen in ihre Arbeitsgebiete zu integrieren. In Zusammenarbeit mit internationalen Branchenorganisationen will das bmcoforum die Entwicklung offener Märkte für mobiles Fernsehen und mobile Rundfunkdienste weiter fördern.

Die Neuwahl des bmcoforum Vorstandes ergab erneut eine ausgewogene Vertretung von Rundfunksendernetzbetreibern, Mobilfunknetzbetreibern, Inhalte- und Diensteanbietern sowie Herstellern, die eine große Vielfalt von Basistechnologien des mobilen Fernsehens repräsentieren. Franklin Selgert (KPN) wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden des bmcoforum gewählt.

Das bmcoforum (Broadcast Mobile Convergence Forum), die weltweit führende Interessengemeinschaft der Industrie für Mobile Broadcasting, hat die Mission, die Entwicklung globaler offener Märkte für mobiles Fernsehen und mobiles Broadcasting mit zu gestalten.


Joost startet in Deutschland
Die Web-TV-Plattform Joost hat ihren seit längerer Zeit geplanten Einstieg in Deutschland mit zunächst 14 deutschsprachigen Partnern realisiert. Internet-Nutzer haben laut Unternehmensangaben künftig Zugriff auf ein breites Angebot an deutschsprachigen Inhalten. Content-Anbieter sind unter anderem "Turner Entertainment", "Süddeutsche Zeitung TV" und der pan-europäische Nachrichtensender "Euronews". Joost plant laut eigenen Angaben, die Plattform sukzessive weiter auszubauen.

Die Videos von Joost sind on demand weltweiot und kostenlos abrufbar. Aktuell hat Joost über 57.000 Programme, darunter mehr als 400 TV-Serien und 1.200 Filme und Kurzfilme sowie 18.000 Musikvideos im Portfolio. Zur Übertragung der Videos setzt Joost wie der Online-TV-Konkurrent Zattoo auf das Peer-to-Peer-Prinzip: dabei werden die Daten nicht von einem zentralen Server zum Empfänger gesendet, sondern jeder Rechner im Netzwerk ist gleichzeitig Sender und Empfänger.







Sat Kompakt

Indian Islamic Mission auf Hotbird
Indian Islamic Mission sendet neu auf Hotbird, 13° Ost, 11.200 GHz vertikal (SR 27.500, FEC 5/6). Abgeschaltet wurden auf dieser Frequenz die Programme Telenord, Elite Shopping, View Africa Network und EBC 1.


Club Prive TV testet auf Hotbird
Unverschlüsselte Testsendungen von Club Prive TV können auf Hotbird, 13° Ost, 11.411 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 5/6) beobachtet werden. TV2Day wurde abgeschaltet.


Testsendungen von MTC
Tests von MTC sind auf Hotbird, 13° Ost, 12.245 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) zu empfangen. Das Signal ist unverschlüsselt.


Ana Films TV auf neuer Frequenz
Ana Films TV hat auf Eurobird 9, 9° Ost, den Transponder gewechselt und ist jetzt auf 12.092 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) zu empfangen.


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