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 Sky und Cinemaxx haben Angst vor Kino.to - geklaute Filme schöner? homer1 20.11.2010 00:09

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s-modhomer1s-mod
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Sky und Cinemaxx haben Angst vor Kino.to - geklaute Filme schöner?

Illegale Streaming-Sites wie Kino.to, die auch aus Deutschland abrufbar sind, machen Pay-TV-Anbietern wie Sky Deutschland und Kinoketten wie Cinemaxx auch weiter zu schaffen.

Auf den Mediatagen Nord 2010 beklagte sich Sky-Vorstand Holger Enßlin darüber, dass die Plattform rund 300.000 TV-Serien und 66.000 Filme kostenlos anbiete. Das Geld werde bei Kino.to durch Werbung verdient. Enßlin schätzt die Einnahmen auf rund fünf bis zehn Millionen Euro.

"Die Filme sind schon im Netz, bevor wir sie zeigen können", ärgerte sich auch Christian Gisy, der Vorstandsvorsitzender bei CinemaxX ist. Alleine für die Kinos in Deutschland entstehe durch die ausbleibenden Besucher ein Schaden von angeblich bis zu 350 Millionen Euro im Jahr, behauptete der Manager.
"Die Videospur kommt oft aus den osteuropäischen Ländern, in Deutschland wird dann, beispielsweise bei Sneakpreviews vor der eigentlichen Kinopremiere, der Ton mitgeschnitten." Beides werde zusammengeführt und sei kurz darauf im Internet verfügbar. "Wir können das so genau nachvollziehen, weil die Tonspuren signiert sind und sich damit ermitteln lässt, wann und in welchem Kino die Aufnahme gemacht wurde", sagte Gisy.


Die Experten, darunter auch Studio-Hamburg-Geschäftsführer Robin Houcken, halten das aktuelle Urheberrecht für veraltet. Filmproduktion koste, und wenn diese Kosten nicht eingespielt würden, dann gäbe es keine Investoren und keine Filme, machte Houcken deutlich. Der Gesetzgeber müsse weiter gehen als bisher. Wichtig sei es außerdem, die Nutzer zu sensibilisieren und ein Unrechtsbewusstsein zu schaffen.
Sperre für Kino.to gefordert - wütende Proteste

Es müsse deutlich werden, dass es zwischen virtuellen und materiellen Gütern keinen Unterschied gebe. "Schärfere Gesetze und eine Beweislastumkehr", forderte Enßlin. Man müsse gegen diejenigen vorgehen, die mit illegalen Filmen Geld verdienten. Von den großen Internet-Betreibern wünschte er sich, "dass sie den Zugang zu eindeutig illegalen Seiten wie Kino.to sperren." Damit würden schon einmal 80 Prozent der Nutzer ausgeschlossen. Eine ähnliche Forderung hatte in Österreich für wütende Proteste der Service-Provider geführt.


Sky kooperiert nach eigehen Angaben beispielsweise auf dem Markt der illegal verbreiteten Liveübertragungen, die direkt ins Internet gestreamt werden, mit den Zugangsanbietern. Sei eine illegale Übertragung bekannt, werde sie "sofort unterbunden. Die kriminell Organisierten müssen hart bestraft werden", sagte Sky-Vertreter Gisy. Die naiven Nutzer sollten eher durch Aufklärungskampagnen erreicht werden.

Kriminalisierung keine ökonomische Strategie

Kriminalisierung sei keine ökonomische Strategie, entgegnete dagegen der und der Medienphilosoph Mike Sandbothe. "Wir brauchen eine Transparenzkampagne, die deutlich macht, was ein Film kostet und wer davon was bekommt." Statt sich Feinde zu machen, solle man lieber Verständnis schaffen. Das stärke auch die Bereitschaft zu zahlen.

"Wichtig ist es, kulturelle Güter schnell, effizient und zu gerechten Preisen an die Konsumenten zu bringen." Sind geklaute Filme also schöner? "Nein", glaubt Gisy. Qualitativ seien sie schlechter. "Beim technisch neuen 3D-Film erleben wir jetzt wieder steigende Besucherzahlen." Das führe er darauf zurück, dass diese Technik eben nicht über das Internet ins heimische Wohnzimmer komme. Das 3D-Erlebnis sei derzeit nur im Kino möglich und könne schlichtweg nicht kopiert werden.


Die Mediatage Nord 2010 gehen am Freitag zu Ende. Organisiert und koordiniert wird die Veranstaltung uunter anderem von der IHK Schleswig-Holstein und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein.

Quelle: Sat & Kabel


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Gruss homer

Duff am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
20.11.2010 00:09 homer1 is offline Send an Email to homer1 Search for Posts by homer1 Add homer1 to your Buddy List
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